Geschichte:

Erinnerungen, an die ich mich nicht mehr erinnere.

Eleganz und ihre Bedeutung

Eleganz ist eine stilistische Eigenart, nicht der Stil selbst. Sie hat etwas von Gefälligkeit, von Glanz, von Wendigkeit; sie ist gerne gesehen, sie wird bewundert und besitzt dennoch etwas Schales, jedenfalls dann, wenn man sie für einen Selbstzweck hält, ganz ähnlich wie das bei der Höflichkeit oder dem guten Benehmen der Fall ist. Die beiden letzteren sind näher verwandt und erfüllen klare Funktionen; allen dreien ist gemeinsam, dass sie zumindest das Potential von (Selbst)täuschung besitzen. — Zweifelsohne steht die Eleganz dem Selbstzweck von diesen dreien am nächsten, mit der Schönheit kann sie sich allerdings nicht messen: Elegante Musik kann schön sein, sie muss es aber nicht und ist es eher trotz als wegen der Eleganz.

Thomas (nicht Christoph) Chorherr hat sich um die Eleganz bemüht, so sehr, dass ich geneigt bin dahinter mehr zu vermuten, als ich oben zu beschreiben vermochte, allerdings bricht der Text immer dort, wo er deutlich wird und auf etwas hinzuführen scheint, ab. — Sind es am Ende doch nur die Sehnsucht nach einer vergangenen Zeit und der konservative Hintergrund des Autors?

Vielleicht hat es auch mit dem zu tun, das Fritz in einem anderen Zusammenhang beschrieb: “Es erinnert einen an frühere Empfindlichkeiten gegenüber schmutzigen Wörtern, die ja nie echte Empfindlichkeit waren, sondern nur ein aufgezwungenes gutes Benehmen. Dieses herkömmliche gute Benehmen ist inzwischen weitgehend verschwunden bzw. es stellt nur noch eine altfränkische Skurilität dar, vulgär sind wir längst alle und die verbale Freiheit soll leben, wie sie mag — außer eben bei den nachnominierten Hysterie-Themen wie Schwulsein, Frauenförderung, »Menschen mit Migrationshintergrund«, Islam etc. Die Hysterie muss nicht völlig unbegründet sein, sie ist aber eine Art verordneter Sensibilität, so wie man früher gefälligst sensibel gegenüber »Scheiße« sein sollte.”

Kann mir jemand weiter helfen?

Ein Rückzieher der NZZ

Markus Spillmann, Chefredakteur der NZZ, entschuldigte sich via Facebook für einen veröffentlichten Kommentar zum Coming-out von Apples CEO Cook:

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Könnte man dadurch die Gewinne steigern…

…würden im Kapitalismus langfristig auch die Konsumenten durch Maschinen ersetzt.

Einen Augenblick lang…

…hält sich der Gedanke, dass das Comic und die Graphic Novel schon in den mittelalterlichen Büchern und dem (bisweilen) regelrechten Ineinanderfließen von Text und Bild vorausgeahnt wurden:

Unsere Welt zerfällt…

…in eine ansteigende Zahl von Baustellen, von denen wir die meisten dauerhaft prokrastinieren.

Mit dem Verstand…

…und seinen Verzweiflungen leben.

Ignoranten…

…sind Leute deren Meinung sich auf Desinteresse der eigentlichen Angelegenheit gegenüber, stützt.

Der Islamische Staat: II. Wie Kriegstreiber “argumentieren”.

Noch mehr als sonst, muss man sich die Argumente derjenigen, die sogenannte militärische Interventionen befürworten, ansehen. Ein Beispiel aus der österreichischen Presse.

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Der Islamische Staat: I. Eine unbeantwortete Frage.

In diesem und den folgenden Texten sollen einige Gedanken und Assoziationen die mit dem ausgerufenen Kalifat (dem Islamischen Staat) im weitesten Sinn in Zusammenhang stehen, formuliert werden, mehr als Thesen und Ausgangspunkte allfälliger Diskussionen, denn als abgeschlossene Überlegungen.

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