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Gastkommentar

Ein Gastkommentar auf Begleitschreiben: “Links, das sind wir. Aufbruch in die soizale Moderne?”

Wenn Kunst langweilig wird

Alle Kunst gleicht dem Leben darin, dass sie weder eindeutig, noch beliebig ist.
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De apibus brasiliensis: Die Tagebücher von Hans Christian Tilenauer

Für LM

Hans Christian Tilenauer (1825-1870) war nicht nur einer der bedeutendsden Apidologen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sondern zugleich auch Zeichner, Ethnologe, Weltreisender und Schriftsteller.

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Sie sind wieder da!

Heute war es so weit: Neunundfünfzig Minuten nach neun Uhr trudelte die erste frohe-Festtage-und-guten-Rutsch-Massenmail ein. Nun hatte das hoffnungsvolle Warten (Kommen sie, oder kommen sie nicht?), ein jähes Ende gefunden. Gott sei Dank!

In der Tat, was da in meinem virtuellen Briefkasten gelandet war, enthielt - neben den üblichen Grüßen und Glückwünschen - die findige Anrede “Liebe alle!”. Ein wahres Kleinod. Der Tag war gerettet!

Freundschaft

Das ist echte Freundschaft,
kann man dem anderen sagen
all sein Inneres;
kein wahrer Freund ist,
wer nur Erwünschtes sagt,
am gefährlichsten Falschheit ist.

Die Lehren an Loddfafnir, Str. 16

Die Höflichkeit zielt auf alle, die Freundschaft, die Liebe ist, nur auf wenige. Daran wollen wir sie messen.

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Sprachregelung

In demokratisch, diktatorisch, kapitalistisch, ständisch, egalitär, monarchisch oder libertär organisierten Gesellschaften, ist ein jeweils unterschiedlicher Sprachgebrauch anzutreffen. In zweierlei Hinsicht: Zum einen wird der Wortbestand im öffentlichen Diskursraum (falls er überhaupt existiert) selbst verschieden sein, zum anderen werden neben der bloßen Wortbedeutung, Assoziationen und Konnotationen anders ausgeprägt sein, fehlen, oder neu hinzutreten. Kurzum: die gesellschaftliche Organisation hat Einfluss auf Sprache und Sprachverhalten.

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Euphemistische Umschreibung

Noch hat alles den Charakter einer Baustelle, Änderungen (auch grundlegende) sind nicht auszuschließen, Rückmeldungen seitens der Leser ausdrücklich erwünscht.

Nach kurzem Zögern habe ich mich dazu entschlossen den einen oder anderen älteren Text einzustellen.

Ein Blog muss her! - Zum Geleit.

Warum eigentlich? Fragte mich jemand, so schwiege ich im ersten, räusperte mich im zweiten und wüsste im dritten Moment noch immer keine Antwort.

Dann vermag der Verstand doch etwas zu fassen: Das Bedürfnis nach Diskussion und Auseinandersetzung, auch die Freude am verfassen eigener Texte. Aber kann ein Blog das leisten? Gibt es hierfür nicht bessere Orte? Diskussionsforen zum Beispiel?

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Stanislaw Lem: Sterntagebücher

Die drei Formen der Masse sind Materie, Energie und Information. Sie können in einander übergehen, die eine in die andere. Energie und Materie sind notwendig, um Information zu erzeugen. Genau umgekehrt verhielt es sich kurz vor dem Urknall. Wir erinnern uns: Im Anfang war das Wort. Oder zumindest die Information.

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Zufall und Notwendigkeit: “Babel”

Filme die nach hallen, die fordern und verlangen, sind selten. Groß ist die Freude, wenn man auf einen solchen Film stößt. “Babel” ist ein solcher Film.

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