Die Art des Verhandelns, das wie bestimmt die Funktionalität des Diskurses, unabhängig von der vertretenen Sache, ihrer Richtigkeit und ihrem Wahrheitsgehalt: Dysfunktional wird der Diskurs dort, wo für die richtige Sache mit den falschen Mitteln, und mit den falschen Mitteln für die falsche Sache gestritten wird.
Archiv für die Kategorie ‘Aufsätze’
Der öffentliche Diskurs. Ein Versuch.
Verfasst von metepsilonema am 27. Oktober 2009
Veröffentlicht in Aufsätze | Verschlagwortet mit : öffentlicher Diskurs, Demokratie, Ideal | 5 Kommentare »
Ist die Partizipation an einem demokratischen Gemeinwesen eine Frage von Priorität?
Verfasst von metepsilonema am 9. August 2009
Bürger, Gemeinwesen und Demokratie
Bürger einer Demokratie1 haben der Konkretisierung ihrer Versprechen gegenüber eine „Bringschuld“, zu deren fortgesetzter Tilgung es mehr als die regelmäßige Teilnahme an Wahlen bedarf, wobei Schuld bestenfalls eine theoretische moralische Verpflichtung bedeutet: Der (reziproke) Dienst an der Gemeinschaft ist ein freiwilliger, und wo er es nicht ist, wird Demokratie zu einem Zerrbild, einer Karikatur ihrer selbst.
Veröffentlicht in Aufsätze | Verschlagwortet mit : Bürger, Demokratie, Freizeit, Gemeinwesen, Partizipation, Politik, Zeit | 9 Kommentare »
Hessen. Anlass für ein paar Überlegungen.
Verfasst von metepsilonema am 10. November 2008
Jürgen Walter, Dagmar Metzger, Silke Tesch und Carmen Everts haben gegen ihre eigene Fraktion, die SPD, gestimmt, und die geplante Koalition mit den Grünen, unter Duldung der Linkspartei, verhindert. Nach welchen Kriterien haben die vier Abgeordneten entschieden? Oder allgemeiner: Welche Grundsätze sind für Abgeordnete maßgebend, woran können, ja müssen sie sich orientieren? Und woran besser nicht?
Veröffentlicht in Aufsätze | Verschlagwortet mit : Abstimmung, Demokratie, Everts, Gewissen, Hessen, Metzger, Tesch, Verantwortung, Walter, Wähler, Ypsilanti | 19 Kommentare »
Sprachregelung
Verfasst von metepsilonema am 9. Dezember 2007
In demokratisch, diktatorisch, kapitalistisch, ständisch, egalitär, monarchisch oder libertär organisierten Gesellschaften, ist ein jeweils unterschiedlicher Sprachgebrauch anzutreffen. In zweierlei Hinsicht: Zum einen wird der Wortbestand im öffentlichen Diskursraum (falls er überhaupt existiert) selbst verschieden sein, zum anderen werden neben der bloßen Wortbedeutung, Assoziationen und Konnotationen anders ausgeprägt sein, fehlen, oder neu hinzutreten. Kurzum: die gesellschaftliche Organisation hat Einfluss auf Sprache und Sprachverhalten.
Veröffentlicht in Aufsätze | Verschlagwortet mit : FH-Campus Wien, Sprache, Sprachleitfaden, Sprachregelung | 44 Kommentare »