Menschenrechte sind wie alle rechtlichen, moralischen und politischen Wertvorstellungen relativ, da sie sich auf bestimmte Annahmen stützen – geht man von anderen aus, kann man zu anderen Schlüssen gelangen. Das zeigt sich auch darin, dass die Menschenrechte im Lauf ihrer Geschichte immer wieder (Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten; Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 1789) deklariert werden mussten, sie waren nicht unmittelbar evident oder wurden nicht als dies akzeptiert. Menschenrechte sind – wie viele andere Dinge auch – eine Konstruktion: rechtlich, politisch, moralisch und kulturell. Von Seiten ihrer Gegner wird das gerne angeführt, um sich ihrem universalistischen Anspruch zu entziehen: Sie gelten als relative Werte, die in jedem Land abhängig von der Geschichte und kulturellen Entwicklung zu definieren seien. (Quelle). Diese Relativität der Menschenrechte ist – ganz im Gegenteil zu weit verbreiteten Ansichten – ihre Stärke, nicht ihre Schwäche.
Archiv für die Kategorie ‘Splitter’
Der Kampf für Menschenrechte ist ein Kampf für Selbstbestimmung und Freiheit.
Verfasst von metepsilonema am 13. Juli 2009
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Freiheit. Nachtrag II
Verfasst von metepsilonema am 9. Juni 2009
Freiheit, die über ihr Selbstverständnis im Ungewissen liegt, dem Unbestimmten nicht mehr eingedenk, verhält sich wie der Wolf im Schafspelz: Das ich sucht den Vorrang seiner eigenen Befindlichkeit, allen anderen überzustülpen. Zu ihrer Karikatur verkommen, denkt die Freiheit den anderen nicht mehr mit, und übt Macht aus, wo ihre Begrenzung geboten wäre.
Siehe auch: Die missverstandene Freiheit bzw. Alltägliche Freiheit. Nachtrag I
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Erinnerung
Verfasst von metepsilonema am 2. Januar 2009
Blaues Licht glitt über Erker und Simse, stieg hoch bis an den Rand der Dächer, und fiel zurück auf den Asphalt. Eine Hand führte ihn halb schiebend, halb zerrend, begleitet von eigentümlich freundlich klingenden Worten, mitten hinein in das grelle Licht.
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Ein Fußballtor.
Verfasst von metepsilonema am 23. November 2008
Links ein Bücherregal, wie mit kräftigen Pinselstrichen, fast ein wenig zögerlich, als wäre der Maler lange davor gestanden, gemalt; daneben ein dunkler Tisch, und weiter hinten ein Bett.
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Alltägliche Freiheit. Nachtrag I*
Verfasst von metepsilonema am 18. Oktober 2008
Frei zu sein ist nicht angenehm. Jedenfalls nicht immer.
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Wenn Kunst langweilig wird
Verfasst von metepsilonema am 10. März 2008
Alle Kunst gleicht dem Leben darin, dass sie weder eindeutig, noch beliebig ist.
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