Der Islamische Staat: III. Archaische Gewalt?

Die Verbrechen des Islamischen Staats werden immer wieder als mittelalterliche Gewalt bezeichnet. Aber ist Gewalt nicht per se mittelalterlich, also archaisch? Das mag nicht zwingend innerhalb »der Moderne« gelten, aber vom Standpunkt einer Demokratie aus erscheint es als zutreffend (diskursorientierte Problemlösung, Gewaltmonopol und deren Trennung). — Gewalt als älteste, als »tierische« Form der Konfliktlösung, eine Art notwendiges Übel.

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Sprache…

…ist das einzige Werkzeug, dass eben diesen Zustand bloß ein Mittel zu sein, zur Selbstzwecklichkeit hin überschreiten kann. — Man nennt das dann Literatur.

Humanressource:

Um den Zweck, ein Mehr an Geld, zu erreichen, wird der Mensch im Kapitalismus immer mehr zum Mittel, egal ob er auf der Seite der Konsumtion oder der “Produktion”, steht.

Griechenland

Wenn ich mir die vorübergehende Einigung, die in beiderseitigem Interesse liegt, vor Augen führe und die (noch andauernden) Diskussionen bedenke, dann wirft die Krise zwischen Griechenland, den europäischen Institutionen und übrigen Staaten bzw. deren Vertretern als ein Kulminationspunkt gleichsam, einige grundlegende Fragen auf, denen man sich widmen sollte; diese Fragen sind eminent politischer Natur und betreffen die Europäische Union und ihre Zukunft; mir scheint eine Klärung wichtig wie schwierig, bin mir im selben Moment aber wieder über ihre Bedeutung unsicher, weil ich dazu bislang (mit einer verlinkten Ausnahme) gar nichts gelesen habe:

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Eine Bitte…

…kennt keine Bedingungen, kein “sonst…”; sie ist ein Flehen, höchstens ein Appell und dabei immer Ausdruck von Bedürftigkeit.

Das Denken erschafft eine Realität,

während das Nachdenken eine vorgeschlagene in Frage stellt.

Information, Wissen und Denken

Information ist ihrem Wesen nach Beweglichkeit, Schnelligkeit, Ungebundenheit und Transportabilität; ihr mangelt es an der Tiefenstruktur, die alles Wissen kennzeichnet, an Prüfung und daraus folgend: Ordnung, Gebundenheit und Bezogenheit. Das ständige Fließen, das Neuankommen und die Aufforderung das Neuangekommene aufzuarbeiten unterminiert diese Vorgänge und damit letztlich alle Tätigkeiten (Beschäftigungen) die ihrem Wesen nach Ruhe, Zeit und Konzentration benötigen, zu denen auch das (Nach)denken zählt. Zugespitzt lässt sich daher feststellen, dass die Allgegenwart der Information das (Nach)denken verhindert, verunstaltet, ja tötet.

Intuition IV

Seiner Intuition zu vertrauen, bedeutet dem Zufall zu vertrauen: Man denkt und handelt wenig systematisch und antizipatorisch.

Humor ist Religion,

Satire Moderne.

Zuviel vorgenommen!

Das gilt beinahe jeden Tag.

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