Kapitalismus und Konsumismus

Vielleicht sind Kapitalismus und Konsumismus in einer sogenannten pluralen, zumindest losen oder immer weiter auseinander driftenden Gesellschaft, das kleinste gemeinsame Vielfache, der einzige Kit: Das Geld als universaler Quantifikator und der Konsum als geteilte oder nachvollziehbare Haltung (Technik als Notwendigkeit, Begehrlichkeit und Spielerei). — Dass diese beiden auf längere Sicht vereinheitlichend wirken, darf vermutet werden; je stärker diese Vereinheitlichung ausfällt oder erfahren (wahrgenommen) wird, desto eher werden sich “Lager des Protests” bilden, die dagegen opponieren, weil diese sich und ihre Vorstellungen bedroht sehen, wie auch immer der “Protest” dann aussieht; diese “Lager” werden ihrerseits versuchen die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen zu verändern (zu vereinheitlichen), um eine Gegenbewegung (Korrektur) zu erzeugen. — Ein basaler, unausgesprochener Konsens, ruft also, wie eine völlige Vereinzelung, vereinheitlichende (Identität oder Einheit stiftende) Bewegungen ins Leben, wenngleich aus verschieden Gründen. — Freiheit könnte man dann, als Einsicht in die Notwendigkeit einer Vereinheitlichung, begreifen.

Argumente…

…(er)fordern Pragmatismus.

Aufklärung…

…bedeutet Disharmonie.

Das einmal Vollbrachte…

…ist wenig später schon nicht mehr bedeutsam.

Professionalität:

Gekonntes Agieren in bestimmten und erwarteten Bahnen.

Luxus:

Das unnotwendig Begehrte.

Unser Gewissen…

…ist in Essenz Abweichung. Immer.

Verliebt sein:

Eine Art Erlösungsphantasie.

Der Teufel erst,

macht die Welt lebenswert (menschlich).

Das Übermenschliche (das Unmenschliche),

ist das Vorgestellte (das Ideale).

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