Freiheit. Nachtrag II

Freiheit, die über ihr Selbstverständnis im Ungewissen liegt, dem Unbestimmten nicht mehr eingedenk, verhält sich wie der Wolf im Schafspelz: Das ich sucht den Vorrang seiner eigenen Befindlichkeit, allen anderen überzustülpen. Zu ihrer Karikatur verkommen, denkt die Freiheit den anderen nicht mehr mit, und übt Macht aus, wo ihre Begrenzung geboten wäre.

Siehe auch: Die missverstandene Freiheit bzw. Alltägliche Freiheit. Nachtrag I

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