Am Feuer II

Ich sah in die Flammen, ich sah in die Nacht, und sie kam zurück, irgendwann.

Am Feuer stand sie, und ich saß, und sie erbat nichts von ihm.
Wie es ist, wenn die Dinge zu sprechen beginnen? Du sagtest sie tun es, bisweilen.
Ich sagte es, ja, und es gründet im Rückzug, es ist, wie wenn man mit dem Auge des anderen, auf sich selber blickt. Aber ich glaube nicht, dass es wirklich ist.
Aber du hörst sie sprechen, und singen?
Flüstern, und lachen, was auch immer sie tun. Die Dinge leben, sie sprechen, aber ich glaub‘ nicht daran.

Wir schwiegen, wie immer, da den anderen keiner verstand.
Ich nahm die Zigarre, und hielt sie ins Feuer, und sog. Ich weiß, du hasst es, aber ich hoffe du bleibst.
Wenn du denn weißt, dass ich es hasse, warum ärgerst du mich?
Es ist mein Feuer, mein Platz, und du bist der Gast.
Dem Gast verwehrst du sein Recht?
Nicht dem Gast sein Recht, aber wenn ihn der Rauch des Feuers nicht stört?

Warum sagst du es nicht, warum verschweigst du das Wort, das eine, das Ziel deines Sinnens?
Ich sage nicht Gott, weil das was ist, nicht so genannt werden kann. Ich sprach vom Leben, und vom fehlenden Glauben.
Du lügst, und hast Angst, dass deinen Gott ich zerreiße, diesen albernen Wicht!
Ich sagte doch klar, dass von den Göttern ich lasse, aber dein Auge, dein Trachten und Sinnen, es scheint mir voll Übel und Not. Hinfort vom Feuer, hinaus in die Nacht!

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