Fremde Gedanken

Die Sätze anderer sind immer unbestimmter als die, die man gerade niedergeschrieben hat; erst wenn sie einem entwachsen und man nach einiger Zeit zu ihnen zurückkehrt, sehen sie einen fragend genug an — und dann erkennt man, welchen Wert sie tatsächlich besitzen.

2 Antworten zu “Fremde Gedanken

  1. blogozentriker 1. März 2011 um 7:23 pm

    Die Sätze anderer Autoren erscheinen einem immer als Blödsinn, auf den ersten Blick; irgendwann stellt sich dann heraus, dass sie klüger sind als gedacht. Mit den eigenen Sätzen ergeht es einem nur zu oft umgekehrt.

    • metepsilonema 2. März 2011 um 5:41 pm

      Ja, das auch. Aber wenn ich einen fremden Text lese, dann muss ich über ihn nachdenken um ihn zu verstehen, dann gibt es Stellen die ich deuten muss — das passiert mir bei noch „frischen“ eigenen Texten nie.

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