Die Belanglosigkeit…

…ist eine Schwester der Harmonie.

[Zumindest scheint mir das aus diesem Text des Blogozentrikers zu folgen.]

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10 Antworten zu “Die Belanglosigkeit…

  1. phorkyas 10. Oktober 2011 um 10:19 pm

    Warum „Belanglosigkeit“. Ist ‚Make-up-Sex‘ (gibts da auch nen deutschen Begriff?) zu profan?

  2. Lyriost 10. Oktober 2011 um 11:07 pm

    Belanglosigkeit wird meistens nicht als solche erkannt, und sie hat viele Geschwister.

  3. blogozentriker 11. Oktober 2011 um 10:41 am

    Was ist so belanglos daran, wenn zwei Menschen sich streiten, versöhnen und lieben? Weil kein autistischer Idiot in seiner Klause sitzt und bei Kerzenschein per Gänsekiel tiefsinnige Betrachtungen über die Falten um seinen Bauchnabel zu Papier bringt?

    • metepsilonema 11. Oktober 2011 um 3:53 pm

      Neinneinnein: Der Grund des Streits, die Irritation auf beiden Seiten, Wut und Zorn wurden belanglos, was die beiden zurück zu wechselseitig verursachter Harmonie brachte (das Fehlen von Missklang wäre demnach bereits harmonisch).

      • Phorkyas 17. Oktober 2011 um 2:34 pm

        Ist dann nicht eher die Mutter (der Harmonie)?
        Aber vielleicht ist die Belanglosigkeit ja verschwippschwägert mit deinem Gleichmaß der Tage? Auch dieses scheint irgendwie dumpf und beglückend.
        Erinnerte mich gerade an die Stelle im „Tankerkönig“:
        „Ich pflanzte Hanf im Blumenpott, rauchte ab und zu einen Joint und schaukelte bei sonnigem Wetter in meiner Hängematte und hörte – die MP auf dem Bauch – die Hitparade im Kofferradio und war glücklich. Aber wie alle glücklichen Leute nach ’ner Weile schon nahe am Verblöden. Und um dem entgegenzuwirken schrieb ich zentnerweise Leserbriefe und badete ab und zu in einem eingezäunten See, der in der Nähe lag und der dem Tankerkönig gehörte.“
        (Nur die Richtung ist umgekehrt, der eine wird dumpf vor Glück, den anderen beglückt die Dumpfheit?)

  4. metepsilonema 17. Oktober 2011 um 8:17 pm

    Verwandtschaft, aber keine Mutterschaft, die wäre ausschließlich: Harmonie kann auch noch auf anderem Weg entstehen.

    Glück hat mit der Akzeptanz des Gegenwärtigen zu tun (der Übereinstimmung von Ideal und Welt). Dumpfheit ist ein Urteil, das nicht im Moment des Glücklichseins ausgesprochen wird, also entweder in der Rückschau oder von jemand anders — Glück ist nie dumpf, zumindest meiner Erfahrung nach. Zudem glaube ich, dass Veränderung und Entwicklung mit Glück vereinbar sind; und außerdem haben wir da einiges selbst in der Hand.

    • phorkyas 17. Oktober 2011 um 11:54 pm

      Spontan wollte ich schon wieder widersprechen: dass Ideal immer doch auch seine Unerreichbarkeit miteinschließt, dass Glück doch auch bedeuten kann sich stetig strebend zu bemühn.
      Dann ist mir aber meine mystische Ader wieder eingefallen und ja, für mich ist Glück wohl auch etwas ähnliches; das ozeanische Gefühl vielleicht sogar. (Auch wenn ich damit gerade wohl andere Begriffe wähle als du: bei dir ist Glück gerade dauerhaft, für mich ist das ein kurzes, temporäres Gefühl – wahrscheinlich habe ich für, das was dir vorzuschweben scheint, einmal den Begriff Zufriedenheit gewählt, der scheint etwas niedrig/neutral, aber ich finde man sollte ihn nicht unterschätzen.. Auf die Euphorie folgt auch meist die Ernüchterung, während die Zufriedenheit gerade die langanhaltendere, stabile Übereinstimmung von Wünschen, Erwartungen mit dem tatsächlichen Umständen bezeichnen soll)

  5. metepsilonema 18. Oktober 2011 um 6:18 pm

    Ich denke bei Glück immer an zwei Möglichkeiten (meinte aber vor allem die zweite):

    1. im Sinne von Glück (gehabt) haben, also augenblicklich begrenzt und
    2. anhaltend, mehr oder weniger lang und sich auch immer wieder einstellend: Eine glückliche Zeit ist eine, die man zwar nicht ununterbrochen, aber mehrheitlich so verbringt (am besten durch Daseinsfreude beschrieben und natürlich nicht ständig euphorisch).

    Bemühen macht nur dann glücklich, wenn der Prozess immer schon als Ziel erlebt wird und man doch noch darüber hinweg will (weil es noch zufriedener macht, noch schöner ist).

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