Aphorismus, der

Ein Gedanke, der mit einem Mal aus der inneren Flut ragt, und „ich bin da“ ruft, den man anstarrt während man schreibt, damit er sich ja nicht bewege oder verblasse und über dem man sich auch später noch fragt: „Woher ist der Kerl eigentlich gekommen?“

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4 Antworten zu “Aphorismus, der

  1. chillton 12. Februar 2012 um 11:02 am

    Dies ist kein Gedanke. Es ist eine Gewissheit, die jedweden Gedanken begleitet.

  2. ilex 12. Februar 2012 um 11:53 am

    Und er kommt zu oft ungelegener Zeit zu Tage – auch eben nachts. Vorsorglich Papier und Schreiber griffbereit haben bietet sich an, bevor er am Morgen entschwunden ist …..

    • metepsilonema 12. Februar 2012 um 9:33 pm

      In der Tat liegen bei mir meist Stift und Papier auf dem Nachtkästchen. — Manchmal ist die Einschlafphase fast schon nervend: Licht aus. Ein Gedanke kommt. Licht an, aufschreiben. Licht aus. Neuer Gedanke kommt. Licht an, usw. usf.

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