Die erste Begründung,

nein: Notwendigkeit für Literatur ist doch, dass wir nicht wissen wie Dinge und Menschen sind; — folglich müssen wir ergründen wie sie sein könnten.

7 Antworten zu “Die erste Begründung,

  1. phorkyas 12. Februar 2012 um 10:32 pm

    Auf wen antwortet/entgegnet denn dieses „nein“?

    (fehlt ein „s“ beim vorletzten Wort?)

    • metepsilonema 12. Februar 2012 um 11:08 pm

      Ja, danke, fehlt (verdammt!) — ich verbessere es. Das „nein“ bezieht sich (rhetorisch) auf die Begründung.

      • Phorkyas 13. Februar 2012 um 5:37 pm

        Spielt die erste Begründung dann auch auf die letzte an? die Letztbegründung (Gott)? (Und ist diese[r] in die Ferne gerückt?)

        — Erinnert mich auch etwas an einen „Möglichkeitssinn“

        [„Wenn es aber Wirklichkeitssinn gibt, und niemand wird bezweifeln, daß er seine Daseinsberechtigung hat, dann muß es auch etwas geben, das man Möglichkeitssinn nennen kann. Wer ihn besitzt, sagt beispielsweise nicht: Hier ist dies oder das geschehen, wird geschehen, muß geschehen; sondern er erfindet: Hier könnte, sollte oder müßte geschehn; und wenn man ihm von irgend etwas erklärt, daß es so sei, wie es sei, dann denkt er: Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein. So ließe sich der Möglichkeitssinn geradezu als die Fähigkeit definieren, alles, was ebensogut sein könnte, zu denken und das, was ist, nicht wichtiger zu nehmen als das, was nicht ist.“ (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaftem. Roman [1930/32]. Neuausgabe 1978. Reinbeck: Rowohlt, ²1987, Band I, p. 16)]

      • zweitesselbst 13. Februar 2012 um 10:03 pm

        ja, und da sag ich auch immer. es is wies is ^^

      • Phorkyas 13. Februar 2012 um 10:44 pm

        ..und kütt wie es kütt?

      • zweitesselbst 13. Februar 2012 um 10:50 pm

        Dä Sproch bedüüd, dat mo kenne Schess vöör dat ha soll, watt op enne zokomme kann. Dat lädd sisch doch net ändere. Alles weed ösu paßeere, wi öt vorjeseeh es. „Et kütt wie et kütt!“

        habsch der einfachheithalber grad bei Wikipdia kopiert. ja, man muss sich halt zu helfen wissen. ^^

      • metepsilonema 14. Februar 2012 um 10:28 pm

        Man könnte es so interpretieren, es war aber nicht dahin gehend gedacht.

        Schönes Zitat. Ich meine es durchaus in diesem Sinn: Der Möglichkeitssinn in Form von Literatur ist notwendig (auch) als eine (andere) Form von Erkenntnis. Schreiben bedeutet etwas verstehen zu wollen (natürlich nicht ausschließlich).

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