Frühling I

Mit jeder Minute mehr Licht. Lebewesen treten aus ihrem Zustand des Dämmers, werden ihrer selbst langsam bewusst, unbekümmert, ahnungslos vielleicht. In Mitten der Überfülle, ihrer schönsten Selbstbezeugung, wird erneut ein Dämmer folgen, ein anderer zwar, der noch in weiter Ferne liegt, undenkbar fast: Eine Schwere wird sich über alles legen, es niederbeugen und halten.

Davor aber, jetzt!, der Beginn: Das Blau des Himmels strahlt kühl auf die Erde, zugleich aber fließt hoffnungsvoll Wärme herunter: Regung, Entfaltung, Wachstum, Werden, Blüte und noch mehr Licht. Leichtigkeit und dazwischen, noch verhalten, das Singen der Vögel. — Und Menschen, Menschen auf den Straßen! Alles möchte man nehmen, annehmen und nichts woran sich auch nur ein Funke von Widerstand entzünden könnte.

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Eine Antwort zu “Frühling I

  1. metepsilonema 18. März 2012 um 9:47 pm

    Ich habe noch ein paar Kleinigkeiten korrigiert.

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