Die Natur ist ohne den Menschen schön.

Was er erbaut hat, leuchtet ohne ihn, wird eindrücklich in aller Stille. — In seiner eigenen Abwesenheit erst, erfährt der Betrachter.

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7 Antworten zu “Die Natur ist ohne den Menschen schön.

  1. Phorkyas 25. Mai 2012 um 4:41 pm

    erfährt der Betrachter. Was? Die Schönheit, Erfüllung oder das Objekt: „es“?

    Etwas Erbautes ist doch aber gerade nicht Natur oder könnte man das erste „er“ auch großschreiben?
    Irgendwie klingt das schön: Ein Bild, Objekt wie Natur, das einfach schön, vollkommen ist in seinem So-sein, ohne Betrachter… Aber kann man den Betrachter heute bei Kunst überhaupt noch rausstreichen?

    [Das ist wieder schön metepsilonemal]

  2. metepsilonema 25. Mai 2012 um 6:13 pm

    Metepsilonemal.Tolles Wort! (Ich habe gerade den Tonfall eines Kolossal!-Ausrufs im Ohr.)

    Für mich bezieht sich das „er“ auf den Menschen (aber man kann das auch anders lesen). Ich dachte daran, dass der Betrachter sich selbst vergessen muss, um ein Bauwerk oder auch die Natur zu Geltung zu bringen (auch wenn seine Betrachtung immer wieder reflektierend unterbrochen wird, ist das doch stets ein Zurückgehen auf den Prozess des Betrachtens). Und das berührt natürlich Dein ohne-den-Betrachter-existieren.

    Man könnte umformulieren:

    Die Natur ist ohne den Menschen schön.

    Auch was er erbaut hat, leuchtet ohne ihn, wird eindrücklich in aller Stille. — In seiner eigenen Abwesenheit erst, erfährt der Betrachter.

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