Glück und Unglück

Er ist eben glücklich und das ist die Art der Glücklichen, alles natürlich zu finden, was um sie geschieht.

Franz Kafka, Beschreibung eines Kampfes

[Der Sinn des Un- oder Nichtglücklichseins läge demnach darin, diese Natürlichkeit in Frage zu stellen. Nicht länger ist die Welt gut, wie sie ist.]

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15 Antworten zu “Glück und Unglück

  1. zweitesselbst 30. Juli 2012 um 10:47 pm

    Da seh ich auch die Anleitung zum Unglücklichsein gibts inzwischen als pdf zum Runterladen ^^

    • metepsilonema 31. Juli 2012 um 3:52 pm

      Ich habe davon gehört. Ist diese Anleitung ernst gemeint oder ironisch?

      • blogozentriker 31. Juli 2012 um 4:44 pm

        mete!

          • blogozentriker 31. Juli 2012 um 8:09 pm

            Watzlawicks These ist: Der sicherste Weg ins Unglücklich ist das bedingungslose Streben nach absoluter Perfektion. Die Beispiele, die er anführt, um diese These zu illustrieren, sind a) todernst, b) ironisch gemeint?

            • metepsilonema 31. Juli 2012 um 8:29 pm

              Das Streben nach Perfektion dann weniger? Uff!

              Die Fragen danach illustrieren den Drang nach Perfektion? Oder wie?

              • blogozentriker 1. August 2012 um 3:09 pm

                Nein, es ist ein hochironisches, hochkomisches Buch. Wenn ich ihn richtig verstehe, plädiert er (er war ja Mitglied der legendären Palo Alto group, hat auch mit Heinz von Foerster zusammengearbeitet) für realistische Ansprüche. Und für Interventionen, wenn übertriebene Vorstellungen uns blockieren, wenn das Streben nach Perfektion das Gelingen schon des Grundlegenden verhindert, beispielsweise. Ansatz: Lieber sich einmal gescheit blamieren, als sein Leben lang es nicht versucht haben.

                Seine weniger ironischen (und immer noch leicht und leichthändig geschriebenen) Bücher tragen Titel wie: „Die Möglichkeit des Andersseins“ und „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“

  2. Gregor Keuschnig 31. Juli 2012 um 8:10 am

    Wittgenstein schrieb (in Unkenntnis um Kafkas Erzählung, die erst posthum veröffentlicht wurde) entsprechend: „Die Welt des Glücklichen ist eine andere als die des Unglücklichen.“

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