Eigentlichkeit bedeutet etwas zum Selbstzweck zu machen,

es der Dienerschaft zu entheben und damit auch: sich dieser selbst zu entreißen! — Vielleicht ist es genau das, was wir beim Betrachten und Herstellen von Schönem erfahren, und warum wir es lieben.

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10 Antworten zu “Eigentlichkeit bedeutet etwas zum Selbstzweck zu machen,

  1. ohneeinander 8. April 2013 um 8:05 am

    „Eigentlich“ im Sprachgebrauch zu verwenden bedeutet, sich nicht entscheiden zu wollen. Zweifler würde ich schimpfen, kannst du dich nicht entscheiden oder fällt es dir schwer mir die Wahrheit zu sagen?

  2. ohneeinander 8. April 2013 um 4:15 pm

    Der Wortsinn bleibt der gleiche. Ich muss noch darüber nachdenken, ob Unentschlossenheit etwas mit Selbstzweck zu tun hat.

      • blogozentriker 8. April 2013 um 5:26 pm

        Für mich klingt hier eine Bemerkung des Protagonisten aus Peter Drehmans Roman „Immer nur begraben“ an, der irgendwann dazu übergeht, aus allen seinen Sätzen die „eigentlichs“ wegzustreichen, weil er findet, dass sie die Sätze nur schwächer machen. Eigentlich aber finde ich das Wort nicht in jedem Zusammenhang unangemessen! Obwohl man sich eigentlich natürlich treu bleiben sollte. Aber kann man das eigentlich so sagen?

        • blogozentriker 8. April 2013 um 5:33 pm

          Nachtrag: Eigentlich schreibt man „Peter Drehmans“ „Peter Drehmanns“, aber da sein Roman eh vergriffen ist, ist’s eigentlich auch egal, im Grunde.

        • metepsilonema 8. April 2013 um 7:32 pm

          „Eigentlich“ verweist m.E. auf einen Widerspruch, der nicht offensichtlich ist oder auf den der Schreiber/Sprecher hindeuten möchte, im Sinn von „in Wirklichkeit verhält es sich tatsächlich so und so“, nur etwas schwächer. Ähnlich verwende ich es hier: Das Eigentliche (die Eigentlichkeit) als Wesentliches, Wahres, Eines, Tatsächliches, Zentrales, usw.

          Es stimmt schon, dass „eigentlich“ auch Zweifel und Unentschlossenheit ausdrücken kann, vor allem dann, wenn es häufig oder in Form einer Nachfrage verwendet wird.

        • ohneeinander 9. April 2013 um 7:45 am

          Eigentlich ist für mich ein unnützes Wort oder ein Füllwort um Satztürme zu bauen. Vll ein Wort für Schwätzer?

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