Hass…

…hängt in seinem Kern, seinem ursprünglichen Moment, immer an einer unveränderlichen Begebenheit im Selbst des Hassenden; von der Unmöglichkeit dieses Vergangene zu beseitigen oder zu verändern, erhält er seine Nahrung und wird umso gewaltiger, je größer die Diskrepanz zwischen dem Wollen und der Unveränderlichkeit der — tatsächlichen oder angenommenen — Realität ist. — Da sich der Hass aber immer wieder abkühlen kann, ist er mehr ein Gelüst, eine Hoffnung auf, ein Streben nach Rache, als diese selbst.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: