Eine Bemerkung zur Unfreiheit des Künstlers

Unfrei ist der Künstler in jenen Augenblicken, in denen ihn etwas derart bedrängt, dass er ihm habhaft werden muss; Eile ist geboten, weil das, was sich zeigt, ihm sofort wieder entgleitet: Frei wird oder ist er erst danach.

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3 Antworten zu “Eine Bemerkung zur Unfreiheit des Künstlers

  1. Rocky Schmocky 16. August 2017 um 8:27 am

    Ich würde fast eher sagen, dass die Freiheit des Künstlers in diesem inneren Zwang besteht! Etwas, das über die Mietzahlung hinausgeht, motiviert ihn zum Heraustreten aus der Trägheit. Sehr bürgerlich ist es, Freiheit und Leere zu verwechseln.

  2. metepsilonema 16. August 2017 um 5:48 pm

    Es ging mir nicht um die Leere, sondern darum, dass die Freiheit im Überarbeiten und Formen dessen, was im Zwang, genötigt oder getrieben entstand, besteht (das, was Schiller mit dem Spiel meinte).

  3. Tom Mentator 16. August 2017 um 10:38 pm

    Wobei Du natürlich eine Trennung von Ausdruck und Sachgehalt oder Form und Inhalt vornimmst, die gefährlich ist. Sobald der Zwang weg ist — ist da nicht auch die Kunst weg?

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