Kategorie-Archiv: Kunst

Ihre Ursache hat alle Kunst

in einem nach Anerkennung lechzendem Wahn (und natürlich: nicht nur sie).

Eine schwierige Annäherung…

…scheint mir der erste Kontakt mit Kunst zu sein, weil sie fast immer als — gesellschaftlich akzeptiertes und damit gesetztes –- Besonderes daher kommt. Glück dem, der ihre Größe entdecken kann, ohne zuvor von ihr erfahren zu haben.

Über den Kunstbegriff streiten

Lohnenswert und notwendig, als eine Reflexion worüber man selbst spricht und was man eigentlich meint, wenn man Kunst sagt. Und darüber hinaus, potenziell, als eine Reflexion des Diskurses über seinen Gegenstand und damit sich selbst. Mehr von diesem Beitrag lesen

Kunst und Wissenschaft II

An ihrem Wollen gemessen, ist die Kunst immer humaner als die Wissenschaft.

Kunst und Wissenschaft I

Obwohl man sie gerne in einem Atemzug nennt, trennt die beiden doch mehr als sie vereint. Mehr von diesem Beitrag lesen

Der Stehende.

Durch geometrische Approximation, Verfremdung und sukzessive Abstraktion aus diesem Vorbild gewonnen.

Rodin über das Häßliche in der Kunst

Was in der Natur für häßlich gilt, zeigt oft mehr „Charakter“ als das, was man für schön hält, weil in dem nervösen Spiel einer krankhaften Physiognomie, in den tiefen Spuren einer lasterhaften Maske, in jeglicher Mißbildung, in jedem Brandmal die innere Wahrheit viel leichter aufblitzt, als auf regelmäßigen und gesunden Zügen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Wie man mit Theorien Kunst erzeugt.

Sehr schöner und erhellender Aufsatz von Konrad Paul Liessmann über Ästhetik, Beurteilung, Deutung und den Status von Kunstwerken: Wie man mit Theorien Kunst erzeugt.

Kunst ist immer Reflexion.

Des Gedachten, Gefühlten, Erlebten, des Geschriebenen und so fort. Daher gibt es auch keine naive Kunst. Sehr wohl aber gibt es einen Übergangsbereich zwischen Kunst und Nichtkunst, und damit weder eine eindeutige Definition noch Klarheit. Man wird sich sein Urteil selbst bilden müssen.

Die Kunst muss nichts.

Sie muss weder verstören, noch befremden; sie muss sich auch nicht ihrer geistigen Vaterschaft entledigen*, oder verkrampft Neuheit produzieren. Sie hat das zwar immer wieder getan, sehr erfolgreich, und das war auch gut so. Aber jede Festlegung schafft nur willfährige Sklaven, und führt dorthin, wo man ursprünglich nicht hinwollte.

* siehe Florian Illies‘ Aufruf in der Zeit (Ausgabe 5/2010); jetzt auch online: Aufruf zum Vatermord