Schlagwort-Archiv: Camus

Sisyphos‘ Hoffnung

Diesen Kommentar der muetzenfalterin lesend, dachte ich mir: Wut, Zorn, und Aufbegehren, das könnte für ihn, Sisyphos, und damit uns, doch eine Art Hoffnung und wie sie schreibt, Trost, sein.

Wahrheit und Trost in der späten Moderne. Ein Versuch.

Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar: Ingeborg Bachmann begann ihre Rede mit der Feststellung, dass es wunderbar sei, wenn der Schriftsteller bemerkt, dass er zu wirken vermag […] umso mehr, wenn er wenig Tröstliches sagen kann vor Menschen, die des Trostes bedürftig sind, wie nur Menschen es sein können, verletzt, verwundet und voll von dem großen Schmerz, mit dem der Mensch vor allen anderen Geschöpfen ausgezeichnet ist.

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Wege und Bewegung: Zwei Arten, zwei Menschen.

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht*. Und doch kann man sich auf ihnen bewegen, ohne dass etwas Neues entsteht, was aber mehr an der Art der Fortbewegung liegt, als an den Wegen selbst. Wir unterscheiden uns in unseren Bewegungsmustern und sie verraten wo wir gerade unterwegs sind und was wir erwarten: Besonders deutlich wird das, wenn sich der Weg teilt oder wir ihn verlassen wollen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Das Gemeinwohl.

Die Moderne hat das Individuum aus seinen kollektiven Sinnbezügen herausgelöst, und es zu dem gemacht, was es ist. Dieser Prozess der Befreiung legte ihm neue gestalterische Möglichkeiten, die aber stets von der Sinnfrage und der Endlichkeit des Daseins überschattet sind, in die Hand.

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Die Pest I

Noch während des Lesens, aber trotzdem.

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