Schlagwort-Archiv: Entwicklung

Bedeutungen sind…

…ihrem Ursprung nach: Ahnungen.

Griechenland

Wenn ich mir die vorübergehende Einigung, die in beiderseitigem Interesse liegt, vor Augen führe und die (noch andauernden) Diskussionen bedenke, dann wirft die Krise zwischen Griechenland, den europäischen Institutionen und übrigen Staaten bzw. deren Vertretern als ein Kulminationspunkt gleichsam, einige grundlegende Fragen auf, denen man sich widmen sollte; diese Fragen sind eminent politischer Natur und betreffen die Europäische Union und ihre Zukunft; mir scheint eine Klärung wichtig wie schwierig, bin mir im selben Moment aber wieder über ihre Bedeutung unsicher, weil ich dazu bislang (mit einer verlinkten Ausnahme) gar nichts gelesen habe:

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Eine Frage der Angemessenheit. Zum ich-zentrierten Journalismus.

Ob es tatsächlich eine längerfristige, sich steigernde Entwicklung ist, vermag ich trotz regelmäßiger Lektüre in österreichischen und deutschen Qualitätszeitungen nicht zu sagen; dass Formulierungen wie sie Michael Sontheimer in seinem Text in der taz zitiert, immer wieder vorkommen, stimmt, als Beleg für die behauptete Entwicklung genügen seine drei Zitate sicherlich nicht.

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Das Implizite

(das Selbstverständliche) trennt den Erwachsenen vom Kind.

Von der Hoffnung des Neuen. Eine Replik auf Roman Frost.

Die Entdeckung einer Welt, ihrer Werke, ja: der Alten selbst, der großen Alten, der Unbekannten und unverdient Vergessenen, steht an. Das ist die Hoffnung, die das E-book formuliert, die es impliziert, von kaum einem bemerkt. Mehr von diesem Beitrag lesen

Gegen jede Vernunft

Von Roman Frost

Heiner Müller wird jetzt auch vergessen. Das ist ein Autor, der nicht mehr in unsere Zeit passt. Auf Amazon kann man gut verfolgen, wie das kulturelle Erbe nach und nach wegbröckelt. Die vorzügliche Heiner-Müller-Biographie von Jan-Christoph Hauschild, „Das Prinzip Zweifel“, ist jetzt nur noch antiquarisch zu haben. Die tollen Gespräche aus mehreren Jahrzehnten unter dem Titel „Gesammelte Irrtümer“ gibt es schon länger nur noch als Restposten. Dass man Müller mit einer Gesamtausgabe bei Suhrkamp kanonisiert hat (also kaltgestellt), kann man auch als Zeichen lesen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Leben, Entwicklung, Musik

Ebenso wie im Leben ist auch in der Musik Entwicklung die Hauptsache; denn Entwicklung heißt Wechsel, Wachsen, Blühen, all das bedeutet das Leben selbst.

Leonard Bernstein, Was ist symphonische Musik? in „Konzert für junge Leute“.

Frühling I

Mit jeder Minute mehr Licht. Lebewesen treten aus ihrem Zustand des Dämmers, werden ihrer selbst langsam bewusst, unbekümmert, ahnungslos vielleicht. In Mitten der Überfülle, ihrer schönsten Selbstbezeugung, wird erneut ein Dämmer folgen, ein anderer zwar, der noch in weiter Ferne liegt, undenkbar fast: Eine Schwere wird sich über alles legen, es niederbeugen und halten. Mehr von diesem Beitrag lesen

Entwicklung

Gleichmaß, Regelhaftigkeit und Ordnung: Ihr eigentlich entgegengesetzt, sind sie doch Basis jeder gewollt-nachhaltigen Veränderung: Sie prägen unseren Alltag, unsere Rhythmik, bis die tägliche Übung selbstverständlich wird.

Das eigene Maß

Kein Schlechter und kein Besser, das eigene Maß und nur das: Sich diesen Zorn, diese Überheblichkeit gestatten! Aber ich redete nicht so, wenn ich nicht das Urteil wollte, nicht an das Urteil glaubte. Mehr von diesem Beitrag lesen