Schlagwort-Archiv: Freiheit

Die Tugend ist in der Freiheit begründet…

…sie ist ein Akt der Auflehnung oder ein Geschenk, daher nicht von außen erzwungen, was Angst bedeutete oder Furcht.

Liberalismus

Dieser Begriffs erweist sich, wie jener der Freiheit, erst dort, wo erläutert wird, wie Freiheitskonflikte zwischen Individuen, die aus deren Handlungsansprüchen resultieren, gelöst werden können, was bedeutet, ob und falls ja: welche Werte jenseits der Freiheit Geltung haben und in welchem Bezug sie zu ihr stehen.

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Freiheit bedeutet auch…

…einen Hauch von Gleichgültigkeit über Dinge und Angelegenheiten zu legen.

Sich für eine Form entschieden,

bedeutet neue Freiheit gefunden zu haben.

Freiheit II

Unsere Freiheit ist in Zeiten des Überflusses, des Über- und Zugeschüttetwerdens, in der Be-, Ein-, und Abgrenzung begründet.

In Bewegung

Ich fahre gerne und oft, mit Bus oder Bahn, an verschiedene Orte. Niemals aber der Orte, sondern immer nur der Fahrt wegen.

Wenn man bewegt wird, ohne etwas dafür tun zu müssen, entsteht ein Moment von Freiheit. — Ungebundenheit oder Gelöstheit, beschreiben es am besten. Und wo diese sind, stellen sich Gedanken und Einfälle von selbst ein.

Gewiss: Die Landschaften und Städte, die an den Fenstern vorbei gleiten, halten uns fest, alles, außer den Geist, der sich erhebt.

Freiheit und Gleichheit

Sinnvoll lässt sich die Forderung nach Freiheit und Gleichheit nur verstehen, wenn man sie als einen aufrecht zu erhaltenden Konflikt ansieht: Ein Konflikt der Mensch zu sein bedeutet, bei aller Verschiedenheit unter Gleichen zu leben.

Meine Rede, meine Rede…

Dazu gehört, darüber zu staunen, wie sehr das Netz von der Großzügigkeit seiner Einwohner lebt, das heißt, die schöne Seite seiner „Kostenlosmentalität“ endlich mal zur Kenntnis zu nehmen: Jemand, der eine Website über seine Briefmarkensammlung oder sein Heimatdorf macht oder der nur einen Wikipedia-Artikel über sein Fachgebiet korrigiert, lässt andere an seinem Wissen und seiner Leidenschaft teilhaben, ohne etwas dafür zu verlangen. Das Netz verdankt sich und huldigt einer Ökonomie der Partizipation (Quelle).

Ich habe das unlängst hier ganz ähnlich formuliert: Was manchmal übersehen oder kleingeredet wird, ist, dass es im Netz tatsächlich eine Kultur wechselseitiger Verfügbarkeit ohne zwingender Vergütung gibt, und dass diese mittlerweile einige Bedeutung gewonnen hat. Das ist Kultur, eine von Freiheit und von Schönheit, das soll — auch pathosgeladen — noch einmal festgehalten sein.

Werke

Dass etwas getan wurde, macht die Tage groß und uns frei.

Frühling II

Wie schön, nicht dienen zu müssen.