Schlagwort-Archiv: Fülle

Trägt die Vergänglichkeit dieses einen Lebens…

…nicht schon den Anspruch auf alles in sich?

Fragen nach dem Sinn

können nicht beantwortet, sondern nur durch unser Tun antizipiert werden.

Rationalität und Irrationalität

Am intensivsten lebt der Mensch in beiden, in ihrem Für- und Gegeneinander.

[Siehe auch dort.]

Unser Leben ist Rausch

und Drang, im Schatten von Gier und Begierde: Es gelangt nur dort zu sich selbst und alles von Wert, alle Ziele, ergeben sich daraus.

Stille und Überfülle, Erhalt und Zusammenbruch, be- und entgrenzen, sind Diener und Gebieter, gleichermaßen.

Maxime I

Dem Betrieb nur so wenig nachgeben wie irgendwie möglich.

Definition: Betrieb, der; auch Betriebsamkeit, die: Routiniertes Rotieren, begleitet von einem Zustand gefühlter Leere; am Laufen halten was einen am Laufen hält; funktionieren; sehenden Auges das Notwendig-unerquickliche tun; verbraucht werden und nichts zurückerhalten; nicht allen Eingebundenen erscheint er gleich; das Gegenteil von Fülle; Zweckmäßigkeit.

Sphären voll Lebendigkeit

Gefasstheit, Intensität, Moment; jeder Tag sagt träume, sagt erschaffe: Fülle meinen wir, wenn wir Leben sagen, schreiben und erfahren; sie tritt im Fiktiven hervor, wie im Realen, uneingeschränkt und unmittelbar. [Anstoß]