Schlagwort-Archiv: Gebirge

Rückkehr und Stimmen: 3. Fort und wieder: zurück.

Meinen Alltag habe ich als ein Fremder betreten und nicht einmal von seinen Zumutungen kann ich sagen, dass sie die meinen wären: Beide, Bekenntnis und Nötigung, bleiben mir versagt und das Tagwerk, das stets gierig nach mir verlangt hatte, sah mich nicht einmal an: So blieb ich sitzen, bis es Abend wurde, rauchte, trank Tee und ließ die Zeit vergehen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Rückkehr und Stimmen: 2. Auf der Sonnenterrasse

Ich ließ den Wirt noch einmal auf die leere Sonnenterasse, in die Nacht hinaus, kommen: Ich stand, ein Zigarillo rauchend und an einen Tisch gelehnt, da: Was für ein Trubel hier bis zum späten Abend geherrscht hatte!: Aber jetzt war Ruhe, erzwungene Ruhe und eigentlich hätte ich längst mein Lager beziehen müssen: Mehr von diesem Beitrag lesen

Rückkehr und Stimmen: 1. Erzählung eines Traums

Ein Tannenhäher schoss über die schroffen Gipfel und die milchigen Wolkenfäden hinweg, tauchte in das Blau des Himmels und berührte die gelben Blüten des Eisenhuts, die in den spiegelglatten Oberflächen der Tümpel und Seen, über die Bergrücken verstreut, inmitten von Kreuzdorn und blankem Granit, zu eindimensionalen, funkelnden Landschaften zusammengefügt waren: Der Vogel drehte, flog eine lange, ausgedehnte Kurve, hob seine Flügel, heftig schlagend, beinahe senkrecht an, und ließ sich auf einer Lärche, die mit dürren Zweigen, am Ufer eines der Seen stand, nieder: Sein dunkelbraunes Abbild glitt auf die Oberfläche des Wassers hinunter, wo es hin und her schwankte, etwas später konturierte und ruhig zu liegen kam: Der Häher bewegte weder Kopf noch Flügel und selten stieß ein Wellenkräusel gegen die weißen Tupfer seines Gefieders. Mehr von diesem Beitrag lesen