Schlagwort-Archiv: Ich

Innere Stimmigkeit

Aus dieser — der bestimmten und bejahten Eigensinnigkeit — heraus handeln…

Gegenwärtig zu sein…

…bedeutet die Zeit über der Präsenz des Existierenden zu verlieren.

Ein schlechter Verlierer…

…nimmt sich selbst zu wichtig.

Die Psyche, die Seele,…

…das ist das Verborgene.

Denken geht einher mit:

Selbstvergessenheit. [Das betrifft nicht nur die Umwelt in der wir uns gerade befinden, sich selbst zu vergessen, sich also von sich selbst wegbewegen zu können, zu abstrahieren, zu vergleichen, ist geradezu eine Grundvoraussetzung allen Denkens.]

Vom Nachäffen

Kant schrieb in einem seiner Aphorismen, dass das Nachahmen der „Leitfaden für das Genie“ sei. „Aber eben“ heißt dort es weiter: „nicht den Buchstaben und das Persönliche, sondern den Geist […] Das erstere heißt Nachäffen.“* Damit hat Kant in der Unkenntnis des Phänomens, aber in der Sache treffend, auch ein Urteil über das, was wir heute Selfie-Journalismus nennen, gesprochen.

*„Köche ohne Zunge“, Steidl Verlag, Göttingen, 2014, S 43

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Geschichte:

Erinnerungen, an die ich mich nicht mehr erinnere.

Eine Frage der Angemessenheit. Zum ich-zentrierten Journalismus.

Ob es tatsächlich eine längerfristige, sich steigernde Entwicklung ist, vermag ich trotz regelmäßiger Lektüre in österreichischen und deutschen Qualitätszeitungen nicht zu sagen; dass Formulierungen wie sie Michael Sontheimer in seinem Text in der taz zitiert, immer wieder vorkommen, stimmt, als Beleg für die behauptete Entwicklung genügen seine drei Zitate sicherlich nicht.

Weiter auf Begleitschreiben.

Ein Moment von Demut…

…ist Voraussetzung allen Lernens.

Anmaßung:

Das Nicht-Eigene als Eigenes, als verfügbar, anzusehen.