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Schreiben und lesen

Das Schreiben ist in der Tendenz ein gespannter, das Lesen ein entspannter Zustand, genauer: Während des Schreibens drängt etwas zusammen, wird etwas zusammengedrängt, verdichtet, geordnet und auch wieder gestrichen; das Lesen ist ein Entfaltungsvorgang, weniger mühevoll, befreiter, jedoch ungewisser, also schwebender, manchmal rasend und dann doch: angespannt in dem Sinn, dass etwas herausdrängt und herausdrängen soll.

Kunstwerk und Autonomie

Nur hinsichtlich ihrer Deutbarkeit sind Kunstwerke autonom.

Worte,

suggestive Hüllen, Schalen, die nach Füllung verlangen und sie bekommen: Aber welche, steht nicht von vornherein fest, doch etwas findet und gießt sich immer willig hinein und jeder formt sein Bild während sich die Schale schon neigt, sich weiter füllt und weiter neigt.

Über den Kunstbegriff streiten

Lohnenswert und notwendig, als eine Reflexion worüber man selbst spricht und was man eigentlich meint, wenn man Kunst sagt. Und darüber hinaus, potenziell, als eine Reflexion des Diskurses über seinen Gegenstand und damit sich selbst. Mehr von diesem Beitrag lesen