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„Das Spiel ist aus.“

Ob diese Diagnose verfrüht ist oder nicht, wird sich zeigen, lesenswert ist Shelby Steeles kurzer Essay auf jeden Fall; einige seiner Aussagen über die Wahl von Donald Trump und den amerikanischen Linksliberalismus lassen sich auch auf seine europäische Spielart und den sich gegen ihn wendenden Rechtspopulismus übertragen: Nicht reale Schuldgefühle, so Shelby Steel, sondern die Furcht vor einem Stigma (Rassismus, Sexismus, Homophobie und Xenophobie) sei der Antrieb zu zeigen, dass man auf der richtigen Seite stehe. Weiter auf Begleitschreiben.

Liberalismus

Dieser Begriffs erweist sich, wie jener der Freiheit, erst dort, wo erläutert wird, wie Freiheitskonflikte zwischen Individuen, die aus deren Handlungsansprüchen resultieren, gelöst werden können, was bedeutet, ob und falls ja: welche Werte jenseits der Freiheit Geltung haben und in welchem Bezug sie zu ihr stehen.

Links als verneinende und

rechts als bejahende Kraft: des Selbst, des Wir, als grundsätzliche Tendenz und politische Verortung. Vielleicht ergeben die alten Kategorien so wieder (oder: noch immer) Sinn.

Gastkommentar

Ein Gastkommentar auf Begleitschreiben: „Links, das sind wir. Aufbruch in die soizale Moderne?“