Schlagwort-Archiv: Literatur

Erzählen…

…ist eine Behauptung gegenüber Logos und Idea und ihrer fast schon neurotischen Verbindung, ohne die beiden jedoch preiszugeben.

Die Setzung der Stimme

Das Existenzielle der Literatur ist die Gesetztheit der Stimme, die ohne den Stil nichts ist und sich doch nicht in ihm erschöpft: Die Stimme nötigt uns, sie für eine, – nein: die! –, Welt zu nehmen, von der wir wissen, dass sie es nicht ist und nicht sein kann und der wir uns doch nicht entziehen können. — Der Anspruch der Stimme geht über ihr Vermögen eine solche zu sein, durch ihre Beredtheit hinaus und dadurch wird sie, was sie ist: Andernfalls wäre sie bloß eine unter vielen und ohne Bedeutung.

Die Kraft der Literatur…

…zeigt sich an ihrem Vermögen den Leser (noch) zu entrücken.

Der Stil, oder…

…das Eigene.

Eine Stimme zu haben,…

…bedeutet einen Stil zu haben.

Sprache…

…ist das einzige Werkzeug, dass eben diesen Zustand bloß ein Mittel zu sein, zur Selbstzwecklichkeit hin überschreiten kann. — Man nennt das dann Literatur.

Eine Anmerkung

ist der Versuch, gedankliche Koinzidenz örtlich zu trennen.

Nichts ist größer als die Musik.

Und doch bleibt, der Sprache wegen, ein unausdeutbarer Rest.

Literatur und literarisch. Versuch einer Näherung.

Literatur ist Sprache, ist durch die Sprache und diese wiederum: eine Anordnung von Zeichen oder Lauten: So trivial dieser Ausgangspunkt erscheinen mag, man stolpert geradewegs einer ersten Differenz in die Arme: Mit Literatur bezeichnen wir nicht jede Art von Sprache, sondern eine, die gewisse Charakteristika in sich trägt, deren Eigenschaften unter bestimmten Bedingungen entstanden sind.

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Überflüssiges streichen!

In diesem Sinn ist jeder Schreibende auch Dichter.