Schlagwort-Archiv: Literatur

Nichts ist größer als die Musik.

Und doch bleibt, der Sprache wegen, ein unausdeutbarer Rest.

Literatur und literarisch. Versuch einer Näherung.

Literatur ist Sprache, ist durch die Sprache und diese wiederum: eine Anordnung von Zeichen oder Lauten: So trivial dieser Ausgangspunkt erscheinen mag, man stolpert geradewegs einer ersten Differenz in die Arme: Mit Literatur bezeichnen wir nicht jede Art von Sprache, sondern eine, die gewisse Charakteristika in sich trägt, deren Eigenschaften unter bestimmten Bedingungen entstanden sind.

Weiter auf Begleitschreiben.

Überflüssiges streichen!

In diesem Sinn ist jeder Schreibende auch Dichter.

Eine Assoziation zu Peter Handke

Vor einiger Zeit unterhielt ich mich, zum Abschluss meines Besuchs hin, mit einer Freundin über Peter Handke: Als ich aufbrechen wollte, drückte sie mir ein Büchlein, das sie zweimal besaß, in die Hand: „Falsche Bewegung“*. Ich bedankte mich, nahm das Buch mit, war aber etwas uneins darüber, was ich damit anfangen sollte:. Ein paar Tage später blätterte ich darin und stieß auf einen Dialog zwischen Wilhelm und dem Alten: Mehr von diesem Beitrag lesen

Nicht den eigenen Text mit anderen Augen betrachten,

fremd muss er werden!: erst dann wird seine Beurteilung möglich.

Mit einem schlechten Satz

überwirft man sich bei der ersten Begegnung.

Kennte die Welt keine Trauer,

ihr wäre nie, auch nur eine einzige Blüte getrieben.

Eine begeisterte Ansprache an die Συμπαρανεκρωμενοι

Von Dr. Phorkys replizierenden Replikanten, praktizierenden Praktikanten

Werte Συμπαρανεκρωμενοι,

auch wenn ich nachgerade nicht unschuldig bin an der Befeuerung dieses diskursiven Glimmspans, so liegt mir doch nichts ferner als Öl ins Feuer zu gießen oder nur das letzte Wort behalten zu wollen. Nein viel lieber machte ich mich anheischig, meine Blase in die schon halb erloschene Glut zu entleeren … mit Gedanken an Freud¹. Mehr von diesem Beitrag lesen

Ein letztes Wort, mete

Von Billy Bob Thornhill

Ich interessiere mich nicht sehr für den Ausgang von Geschichten, sagt Bob Macha gelangweilt. Mich interessieren eher die Anfänge. Vermutlich liegt es daran, dass alle Geschichten – soweit ich das beurteilen kann, zumindest – das gleiche Ende haben. Mehr von diesem Beitrag lesen

Eine Bibliothek sei jedem vergönnt!

Ach!, könnte man dieses kulturkritische Geraune sich selbst über-, und es damit einfach: links liegen lassen, alleine: Es ist, bis in seine tiefste Tiefe hinein, einem Element von Herrschaft verbunden, das alles und jedermann in einen Fatalismus, eine unergründliche Trauer über vorweggenommene und halluzinierte Zustände, zwingen will. Man muss widersprechen, weil man wieder Luft zum Atmen haben, weil man leben möchte. Mehr von diesem Beitrag lesen