Schlagwort-Archiv: Macht

Es gibt ein Drittes.

Immer.

Advertisements

Egal wohin man geht,…

…die Ökonomie war bereits dort (und nur die Bürokratie war bisweilen schneller).

Der Vergleich…

…ist einer der Ursprünge des Denkens.

[Wer ihn verbieten will, hat das nicht verstanden; oder aber: er versucht seine Deutungshoheit zu bewahren.]

Die Dinge ansehen und betrachten, ja, aber ordnen!:

das ist unmöglich.

Selbstachtung und Herrschaft

Ein eigenartiger Zusammenhang scheint zwischen Herrschaft und Selbstachtung zu liegen: Als ob ihr letztes Moment, ihre bloße Möglichkeit, an ein Minimum von Machtausübung und Stabilität des Selbst gebunden wäre.

Der Kampf für Menschenrechte ist ein Kampf für Selbstbestimmung und Freiheit.

Menschenrechte sind wie alle rechtlichen, moralischen und politischen Wertvorstellungen relativ, da sie sich auf bestimmte Annahmen stützen – geht man von anderen aus, kann man zu anderen Schlüssen gelangen. Das zeigt sich auch darin, dass die Menschenrechte im Lauf ihrer Geschichte immer wieder (Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten; Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 1789) deklariert werden mussten, sie waren nicht unmittelbar evident oder wurden nicht als dies akzeptiert. Menschenrechte sind – wie viele andere Dinge auch – eine Konstruktion: rechtlich, politisch, moralisch und kulturell. Von Seiten ihrer Gegner wird das gerne angeführt, um sich ihrem universalistischen Anspruch zu entziehen: Sie gelten als relative Werte, die in jedem Land abhängig von der Geschichte und kulturellen Entwicklung zu definieren seien. (Quelle). Diese Relativität der Menschenrechte ist – ganz im Gegenteil zu weit verbreiteten Ansichten – ihre Stärke, nicht ihre Schwäche.

Mehr von diesem Beitrag lesen

Freiheit. Nachtrag II

Freiheit, die über ihr Selbstverständnis im Ungewissen liegt, dem Unbestimmten nicht mehr eingedenk, verhält sich wie der Wolf im Schafspelz: Das ich sucht den Vorrang seiner eigenen Befindlichkeit, allen anderen überzustülpen. Zu ihrer Karikatur verkommen, denkt die Freiheit den anderen nicht mehr mit, und übt Macht aus, wo ihre Begrenzung geboten wäre.

Siehe auch: Die missverstandene Freiheit bzw. Alltägliche Freiheit. Nachtrag I