Schlagwort-Archiv: Maxime

Maxime V

Arbeiten, woran man nicht muss, wozu einen die Umstände, die äußeren, nicht nötigen.

Maxime IV

In seinem Tun existieren, das ist, in Essenz, wonach man handeln muss.

Mit anderen Worten: Dem Widerspruch, dass man, trotz aller Tätigkeit, „bloß“ ist, zur Realität verhelfen. — In seiner schönsten und tiefsten Form.

Maxime IV

Den letzten Ausweg beschreiten, heißt den Narren spielen.

Denn: Man bedauert den Narren und belächelt ihn, lässt ihn walten, und irrt genau darin.

Maxime III

Unverfügbarkeit und Unbestimmtheit begründen den Selbstzweck.

Da, wo etwas oder jemand, für sich stehen oder sein soll, müssen wir uns von unseren Verpflichtungen und Bindungen lösen, für jene Zeitspanne, während der sich eben dies erfüllen soll.

Maxime II

Überall wo Betrieb war, den Selbstzweck setzen.

Zum Betrieb hier. Zum Selbstzweck dort.