Schlagwort-Archiv: Natur

Erziehung:

Dem Unmittelbaren (dem Triebhaften, dem Natürlichen) nicht (sofort) nachgeben; ihm etwas entgegensetzten, es überführen, auch: beherrschen zu lernen.

Nichts spricht mehr:

Es brummt bloß aus dem Betriebsraum.

Stille ist.

Ruhe kehrt ein.

Daseinsverbundenheit:

Nicht eingebunden, aber verbunden: mitfühlend, mit dem was eben ist.

Das Wort Natur…

…verweist auf das Seiende, immer schon Dagewesene, in das wir eingebettet sind, nicht aber auf etwas per se Gutes: Wenn wir Natur sagen, meinen wir ein Existenzrecht.

Die Natur ist ohne den Menschen schön.

Was er erbaut hat, leuchtet ohne ihn, wird eindrücklich in aller Stille. — In seiner eigenen Abwesenheit erst, erfährt der Betrachter.

Die Notwendigkeit der Zerstörung – und deren Begrenzung.

Die Wahl von Welt und Handlung, schließt deren Zerstörung mit ein. Wir existieren auf Kosten anderer Lebewesen, wir nutzen Um- und Mitwelt: Wo ein Kornfeld wogt, könnte ein Wald stehen, und der Schuh, selbst des achtsamsten Spaziergängers, zermalmt Tier und Pflanze.

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