Schlagwort-Archiv: Ordnung

Anspruch und Verbindlichkeit.

Zwei wichtige Worte.

Unmündige Aufklärer

Kinder wirken durch ihr (unbewusstes) Brechen, durch Missachten des längst internalisierten Regelments, unserer Automatismen, geradezu aufklärerisch: Man erkennt die Orientierungen seines Handelns am Widersprechenden, am eigentlich zu Korrigierenden.

Die Dinge ansehen und betrachten, ja, aber ordnen!:

das ist unmöglich.

Blogos Wort von der Ordnung

Dein schöner und wahrer Satz, dass das geheime Wasserzeichen jeder Ordnung der Tod ist, treibt mich noch in den Wahnsinn: Wir, die ihre Lebendigkeit hoch geordneten Strukturen und Prozessen verdanken, beklagen die Ordnung als todbringend!

Ordnung und Chaos in der Musik

Die Dialektik von Ordnung und Chaos, von Verstand und Gefühl, von Zivilisation und Barbarei offenbart sich in der Musik als eine Spannung, die in jedem Takt auf das Neue hervortritt, gelingt es dem Interpreten sie herauszuarbeiten, sich an sie heranzutasten: –- Dann ist Musik niemals entspannend, ja sie bewegt sich an dem Punkt mit der höchsten Spannung überhaupt, im darüber hinaus und im gerade noch nicht: In jedem Takt bekommen die Mauern der Ordnung Risse, verbeult sich die mathematische Struktur, aber dieser Moment bleibt erhalten, wird ewig für die Dauer des Stücks, der Widerstreit und die Kräfte wirksam.

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Erscheinungen II

Und sie einzuordnen, bedeutet sie zurechtzuweisen.

Vergeblich…

…unsere Hoffnung, dass endlich einmal Ordnung ist.