Schlagwort-Archiv: Philosophie

Theorien II:

Leserichtungen der Wirklichkeit.

Fundstück

Wir setzten uns, wir aßen und tranken. Es war der erste Frühlingstag und die Welt erging sich ringsum in dem schönsten Farbenspiele […] Aber die Frauen? Die zeterten und dachten bald nur an das eine: Nach Hause zu gehen!

Anastasius Grünbein, De brevitate vitae, 1763

Der „Westen“…

…ist ein politischer Begriff, „Europa“ ein kultureller.

Das Denken…

…muss im Morast beginnen, im Dickicht, nicht auf trockenem Boden, nicht dort, wo sich bereits ein Weg befindet, dem man ohne Anstrengung folgen kann.

Das Denken erschafft eine Realität,

während das Nachdenken eine vorgeschlagene in Frage stellt.

Die „Dinge“ fesseln…

…auch oder gerade weil man über sie stolpert (und ich stolpere fast immer). — Selbst wenn das den Systematikern ein Graus sein mag.

Soll man einer Theorie oder einem System Existenz zusprechen?

Oder einem Gesetz, das die Naturwissenschaft „gefunden“ (d.h. beschrieben) hat? Existieren Arten von Tieren? Ist die Evolutionstheorie Realität?

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Eigensinn und Denken

gehören unbedingt zusammen.

[Danke für die Erinnerung.]

Eine Reflexion über das Ornament

In der Form seiner Nichtdekadenz bringt das Ornament das Wesentliche einer ihm übergeordneten Konzeption mit hervor und macht sie offenbar. — Drei Fragen in einem Satz: Es wären zunächst das Ornament selbst, dann seine Nichtdekadenz und abschließend was das Wesentliche eigentlich ist, zu klären. Ich erkannte seine Stimme sofort wieder, der alte Mann saß im Halbschatten auf derselben Bank zwischen den hohen Kastanien. Ich ging zu ihm, möglichst ohne im Kies zu scharren und hörte ihm zu. Vielleicht habe ich mich verrannt, weil ich mit zu großen Schritten vorwärts geeilt bin. Er hatte sein smart-phone bei sich und sprach in das Mikrophon an seinem Gehäuse.

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