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No comment? Ein Vorschlag für die Zusammenführung, Verdichtung und Integration von Online-Kommentaren.

Christoph Kappes fasste in seinem, vor etlichen Tagen veröffentlichtem, Text über Kommentare, Trolle und digitale Kommunikation, die Maßnahmen der Süddeutschen Zeitung in dem folgenden Paradoxon zusammen: »Darf das Meinen (-> Meinungsfreiheit) eingeschränkt werden, um das Meinen (-> Meinungsbildung) sicherzustellen?« Sind also einschränkende Maßnahmen erforderlich um Online-Diskussionen zu ermöglichen, bzw. diese teilweise oder ganz abzuschalten, um einen Raum der Meinungsbildung überhaupt zu erhalten? Ein Recht auf Kommentierung gäbe es nicht1.

Weiter auf Begleitschreiben.

Nun auch eine Art politische Gemeinplatzsammlung

von Thomas Glavinic (vielleicht muss sich nicht jeder Literat politisch äußern; dass ich an einer Art monarchischem Minderwertigkeitskomplex leiden soll habe ich schon vorher gewusst und halte es noch immer für Unsinn; ebenso, dass ich nicht von hier sein soll, obwohl ich hier geboren bin [nein, nicht weil die Äußerung politisch unkorrekt ist]; und die sprichwörtliche Krone auf dem Fass ist die Identitätsfindung „Schifahren“).

Aber es passt ja gut zu dem Satz, dass „der österreichischen Angst vor dem Verlust der Identität ein Denkfehler zugrunde [liegt].“