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Tröstung (Trost)…

…ist erzählen vom Nichtverlorensein.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne*.

Aber erst wenn der Zauber bleibt, wenn das Wunderbare immer wunderbarer, das Unbegreifliche unbegreiflicher wird: sich das Geheimnis vertieft und erweitert, kann man sagen, dass wir das Richtige tun: Der bloß anfänglich bestehende Zauber, ist das beste Indiz dafür, dass wir etwas falsch gemacht haben.

*Hermann Hesse, Stufen

Sisyphos‘ Hoffnung

Diesen Kommentar der muetzenfalterin lesend, dachte ich mir: Wut, Zorn, und Aufbegehren, das könnte für ihn, Sisyphos, und damit uns, doch eine Art Hoffnung und wie sie schreibt, Trost, sein.

Wahrheit und Trost in der späten Moderne. Ein Versuch.

Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar: Ingeborg Bachmann begann ihre Rede mit der Feststellung, dass es wunderbar sei, wenn der Schriftsteller bemerkt, dass er zu wirken vermag […] umso mehr, wenn er wenig Tröstliches sagen kann vor Menschen, die des Trostes bedürftig sind, wie nur Menschen es sein können, verletzt, verwundet und voll von dem großen Schmerz, mit dem der Mensch vor allen anderen Geschöpfen ausgezeichnet ist.

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