Schlagwort-Archiv: Vergleich

Denken geht einher mit:

Selbstvergessenheit. [Das betrifft nicht nur die Umwelt in der wir uns gerade befinden, sich selbst zu vergessen, sich also von sich selbst wegbewegen zu können, zu abstrahieren, zu vergleichen, ist geradezu eine Grundvoraussetzung allen Denkens.]

Das Verstörende des Vergleichs…

…ist die Notwendigkeit von Nähe.

[Was häufig zu Missverständnissen führt, zu Abwehr und zu Missbrauch.]

Der Vergleich…

…ist einer der Ursprünge des Denkens.

[Wer ihn verbieten will, hat das nicht verstanden; oder aber: er versucht seine Deutungshoheit zu bewahren.]

Der obsolete Vergleich.

In der öffentlichen Diskussion ist immer wieder zu hören, dass man verschiedene Dinge nicht vergleichen darf (wobei das „darf“ bei ähnlicher Bedeutung auch als “kann” daherkommt). Sehr selten werden aber Argumente nachgereicht, warum man denn nicht darf, und durch die Verquickung mit der Moralität die das „dürfen” mit sich bringt, bekommt das Verbot etwas Apodiktisches, das obendrein noch unehrlich ist, denn erst durch einen Vergleich kann man feststellen, dass selbiger sinnlos ist. Warum argumentiert man nicht, anstatt sich selbst bloß zu stellen?

Werbung