Schlagwort-Archiv: Zeit

Die Frage…

…nach der Nutzbarkeit der Zeit, deutet den Wohlstand bereits an.

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Gegenwärtig zu sein…

…bedeutet die Zeit über der Präsenz des Existierenden zu verlieren.

Mode

Sie ist, auch wenn das irritieren mag, etwas durch und durch Modernes (in ihrer Beliebigkeit, Schnellebigkeit und Wechselhaftigkeit Zuspitzung und quasi Endzustand des durch die Moderne geprägten Lebens).

„Malerei“

Manchmal wünsche ich mir malen zu können oder vielleicht noch besser: zeichnen. Ganz alltäglicher Szenen wegen, die wie zufällig oder nur im Auge des Betrachters über sich hinaus weisen.

Diese Unmittelbarkeit alles oder fast alles auf einmal zeigen zu können ohne Notwendigkeit einer zeitlichen Struktur: Ein Blick, ein Bild, eine Szene; oder ein Ausschnitt, unfertig und doch so wie er sein muss: Ein Detail wird zu einer Welt erhoben.

Reizvolle Widersprüche. Und verträumt ist es auch noch.

Zeitvertreib:

Sein Leben (ein Stück weit) davon jagen.

Unerfülltheit:

Dass, obwohl man will, nie etwas bleibt.

Wir prokrastinieren…

…wo unser Wille die Zeit übersteigt.

[und er übersteigt sie ständig]

Traditionen deuten…

…den linearen Fluss der Zeit in einen von Wiederkehr um.

Zeiterleben

In einem Gespräch über Vergangenes oder Vergangenheit, eine Epoche vielleicht, der Kontext ist mir leider nicht in Erinnerung geblieben, fiel ein bedenkenswerter Satz: Das waren Zeiten in denen Zeit noch bewusst wahrgenommen wurde. Das scheint mir, beinahe, eine conditio sine qua non des Menschen unserer Tage überhaupt zu sein und folgerichtig muss man weiter fragen: Wo zum Teufel steckt er eigentlich, wenn gerade das nicht der Fall ist?

Der verzweifelte Gedanke,

die Hoffnung, nein: Forderung, dass doch etwas bleiben muss, ewig seiend, unveränderlich, sich allem anderen widersetzend, ist ein oder vielleicht der Grund für unsere Vorstellungen von Gott und Göttern.