Über

Ich bemerke, dass ich mehr und mehr zu Grundsätzen zurückgekehrt bin, von denen ich einmal abgelassen habe, nicht unverändert, aber doch. Die alten Geleitworte finden sich unten, sie erscheinen mir mittlerweile so, wenngleich das nicht für all ihre Aspekte gilt. Zusammengefasst: An die Stelle des Jubels ist eine Nüchternheit getreten.

Alle hier veröffentlichten Texte stammen von demjenigen, der mit dem Pseudonym „metepsilonema“ zeichnet, Ausnahmen sind vermerkt; manche Texte habe ich auf dem Blog Begleitschreiben veröffentlicht, um sie fertig lesen zu können, muss man dem entsprechenden Link folgen. — Der Blog ist mittlerweile fast 10 Jahre alt und die Qualität der Texte entsprechend unterschiedlich: Manches ist gelungen, einiges (auch älteres) erscheint mir erstaunlich, für anderes geniere ich mich.

Die Frequenz der Veröffentlichungen ist sehr unregelmäßig, weil ich mich hier ganz von meinen Befindlichkeiten leiten lasse (diejenigen, die sich das Nachschauen ersparen möchten, können die Abofunktion nutzen, per Mail oder Feed).

Kontakt: metepsilonema(at)gmail(dot)com

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Ein Aufbruch. Endlich. [Über]

Die Erzählungen, die uns umklammert hielten, gaben uns frei und vielleicht hing ihre Kraft nur an der Verbindlichkeit mit der sie durchgesetzt wurden: Jeder kann nun selbst seine Worte finden und zum Erzähler werden.

Der Abschied fiel mir nicht schwer, denn eine neue Gleichgültigkeit schenkt einem Ruhe und Kraft für die eigentlichen Entschlüsse – es war, als ob mir eine Last von den Schultern gerutscht ist. Deutlich tritt nun unsere eigene Bedürftigkeit hervor und da wir sie mit anderen teilen, können wir uns zusammenschließen: Damit wäre das größte Problem gelöst und ein Humanismus endlich gefunden.

Genauso wie Lara diese Hände gezeichnet hat, ist es. Und ob sie etwas geben, was sie empfangen haben, wie es manchmal erscheint oder dem eigenen Willen folgend gestalten, ist einerlei, solange sie es tun – und das kann ein jeder: Es ist einfach wunderbar zu leben.

Lara Ghazal: A snapshot before creation

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Entwicklung ohne vorgegebenes Ziel: Das ist eine Liebeserklärung und ich möchte es gerne bei ihr belassen. Wer aber nach einem Hinweis verlangt, dem hilft vielleicht das Wort „Werkstatt“ weiter: Manches in ihr wird vertraut und anderes fremd erscheinen; – ich glaube hinter allem steckt eine Liebe zur Sprache, ein Verlangen nach Ausdruck, nach Form und Gestalt.

Ich habe hier einige Bekanntschaften, die ich mittlerweile Freunde nennen möchte, gefunden – das verschriftlichte Medium ermöglicht vieles, das die gesprochene und spontane Sprache nicht leisten kann, etwas wie ein verdichtetes Gespräch: Ich freue mich über Kommentare und möchte jeden dazu ermuntern.

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Manche Texte sind Versuche, andere spontan entstanden oder das Ergebnis langer Mühen, aber immer fällt es mir schwer ihre Qualität zu ermessen – ich bitte den Leser ausdrücklich um sein Urteil.

Ich will Kooperationsbereitschaft, Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit im Netz erhalten und werde hier keine Textteile als Appetithäppchen einstellen, noch um Spenden bitten – wer das Bedürfnis hat, sich bedanken zu müssen, mag weiter lesen und Kommentare verfassen, so ist es mir am liebsten.

Politische Beiträge, Essays und Feuilletonistisches lagere ich immer mehr aus und es erscheint hier nur mehr als Ankündigung: Die Artikel finden sich dann auf Gregor Keuschnigs Begleitschreiben. Vielleicht fallen die Ankündigungen allmählich auch ganz weg oder erscheinen nur mehr in den Ressorts – das drängt sich mehr und mehr auf.

Alle hier veröffentlichten Texte stammen, sofern nicht anders vermerkt, von dem, der mit dem Pseudonym metepsilonema zeichnet. Sie dürfen zitiert und verlinkt werden, solange nachvollziehbar bleibt, wer der Autor ist. Für alle anderen Verwendungen bitte ich um Kontaktaufnahme.

Nicht zuletzt beruht ein Gespräch auf zumindest zwei von einander verschiedenen Stimmen: Weil man von Anderen lernen kann, bei ihnen Schönes findet und nicht zuletzt auch Widerspruch sucht, verweise ich auf ihre Seiten – ich habe keinen Einfluss auf sie und will ihn auch nicht.

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Kontakt: metepsilonema(at)gmail(dot)com

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2 Antworten zu “Über

  1. Norman Schultz 19. März 2012 um 2:35 am

    „Ich will Kooperationsbereitschaft, Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit im Netz erhalten und werde hier keine Textteile als Appetithäppchen einstellen, noch um Spenden bitten – wer das Bedürfnis hat, sich bedanken zu müssen, mag weiter lesen und Kommentare verfassen, so ist es mir am liebsten.“

    Der Gedanke gefällt mir am Meisten, hat wohl auch das Nichtdienen im Sinn ;)

  2. Lakritze 12. Juni 2015 um 9:59 pm

    Entwicklung ohne vorgegebenes Ziel. Das ist sehr schön.

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