Das Ewige und die Welt

Ihr Götter!, rufe ich lachend; und während meine Stimme durch ein Labyrinth aus Stein irrt, und sich immer wieder überschlägt, greife ich einen faustgroßen Splitter aus dem Bett, und schleudere ihn gegen den Himmel. Ich betrachte seinen Fall, und male ich mir den ihren aus: Was hattet ihr, außer Hohn, für unsere geliebte Erde übrig?
Mein Spott verhallt, und das Tosen des Wassers klingt wieder herauf; es ist lange vorüber, die Erde frei, und ich frage mich, warum sie jemals nötig waren. Die Götter verraten die Schönheit, die mich umgibt.
Ich setze mich, alles wird Fels und Wasser, und in dieser seltsamen Stille, zerrissen nur von den Schreien der Dohlen, erfahre ich, dass mein Übermut irrt. Als meine Hand über den feuchten Schiefer fährt, und er sich in Schuppen abhebt, erkenne ich, dass der irdene Ton die Götter fast überall einschließt: Alles Große trägt die Ewigkeit in sich. Lange gleite ich in Gedanken von Rinne zu Rinne, und von Wand zu Wand. Ich schwanke, als ich mich erhebe, und weiter will: Habe ich gegen meine Liebe gesprochen?
Ich verlasse das Wasser, und erreiche den Grat, der sich bis an den Horizont erstreckt. Alles ermahnt mich, und weist darauf hin: Der Gipfel auf den ich zustrebe, der zerfurchte Rücken, und die hundertjährige Kiefer tief unter mir; und selbst in den Werken der Menschen, habe ich mit einem Mal das Unmenschliche vor Augen; durch meine Müdigkeit und meine Erschöpfung hindurch, greift es mich an, und es ist gleich ob alt oder neu, gesungen, oder durch das Grauen gebrochen.
Gebirge stürzen, und Meere trocknen aus, wie der Schiefer zwischen meinen Fingern zerfiel; alle Erfahrung sagt, dass nichts ewig währt, und dass der Vorzug dieser Welt in ihrer Endlichkeit begründet liegt. Wie kann es also sein, dass ich mit jedem Schritt dem Ewigen begegne? Ich gebe ihm Raum, trage es, und versuche es zu verstehen.

Mein Körper ist erfüllt von dumpfen Schlägen; jeder Schritt, und jeder Griff erscheinen wie eine sinnlose Qual, und langsam begreife ich, dass ewig ist, was über die Spanne, die man zu durchmessen erhofft, steigt. Übermächtig, und unbegreiflich, ist was einen überragt, und selbst wenn die Idee der Götter anderes meint, so verweist diese Erfahrung auf sie, und das ist verwirrend genug.
Doch mein Glaube, und meine Liebe bleiben erhalten; selbst wenn ich bisher blind gewesen sein sollte, und erst jetzt sehe, so blicke ich entweder nicht weit genug, oder es ist eben doch anders: Die Gleichung, dass die Welt göttlich ist, sehe ich ebenso oft widerlegt, wie mir die Ewigkeit entgegenschlägt. Und was die Erfahrung nicht bestätigen will, das lasse ich fallen: Man müsste ansonsten mit allem Denkbaren leben.
Wolken, Wind und Steine: Ich bin ganz Körper, ganz Welt. Was zählt sind nicht die Ideen, sondern die Erfahrung, die auf sie deutet, und die wir in ihnen zusammenfassen. Die Welt schließt beides ausdrücklich ein – auch diesem Widerspruch gebe ich Raum.

Irgendwann erwache ich inmitten von Splittern und Blöcken; noch hängt mein Schrei über der Halde, und ich klammere mich an den Felsen vor mir; dabei ist alles längst vorbei, und ich kämpfe nur mehr gegen das Zittern meiner Muskeln, und die Luft, die meine Lunge verbrennt.
Ich fühle Blut an meinem linken Schenkel; es verbindet sich mit dem Schmutz, und das Gewebe saugt das Gemisch begierig auf. Allmählich kehrt der Fluss meiner Gedanken zurück; auch wenn ich sie noch nicht zu ordnen vermag, eines ist nicht zu leugnen: Es hätte mich gekümmert, wenn ich reglos zwischen den Blöcken liegen geblieben wäre, und das ist Grund genug leben zu wollen.
Es hätte mich gekümmert, heißt, dass uns etwas von Wert in dieser Welt hält; dass wir etwas in ihr zu schaffen hätten. – Alles was das verneint, verneint auch uns selbst.
Ich drehe mich auf den Rücken, und liege lange da. Später ziehe ich mich hoch, und noch gestützt auf den Felsblock, bemerke ich, wie nah ich dem Gipfel bereits gekommen bin. Seine Bedeutung erwächst zwischen mir und ihm; dass es höhere und schwierigere gibt, ist nur mittelbar von Belang. Gleichheit kennt keine Ewigkeit, und ich sehe ihn lange an: Das Ewige verneint uns, weil es uns überragt, und darum begehren wir es. Was für ein Trauerspiel, was für ein Elend! Aber wenn die Wahrheit in der Trauer liegt, dann muss ich zumindest so lange bleiben, bis ich klar genug sehe.
Das Leben, ohne den Glauben, dass etwas von Dauer sein könnte, scheint mir unmöglich. Deshalb die Götter, und deshalb die Werke. Und wieder breche ich auf.

Groß zu sein bedeutet, nicht von den Felsen die auf die Wege stürzen, zermahlen, und nicht von Stürmen in den Abgrund getragen zu werden. Spitzen, Erhebungen, Gipfel: Wer mag es nicht einen Sieg des Geistes nennen, trotz aller Aussichtslosigkeit ein Stück weit vorne geblieben zu sein? Ja, es liegt etwas in der simplen Feststellung, dass dort wo nichts bleibt, alles vergeblich war, zumindest wenn man etwas versucht hat.
Das ist auch eine Einstellung, die man dem Leben gegenüber einnimmt: Jeder Feier bleibt die Ewigkeit fern – wer denkt im Rausch, in der Nacht, im Verströmen an sie? Ich bleibe stehen, sehe zurück, den Gipfel an, auf dem ich eben noch stand: Ich kann mich nicht erinnern ihr jemals in der Mitte aller Erfahrung begegnet zu sein.
Die Antwort hängt also daran: Warum schafft man eigentlich etwas? Weil man sich dazu aufgelegt fühlt? Bestimmt! Weil man muss? Manchmal. Weil etwas bleiben soll? Nun, warum sollte ich wollen, dass das, was mir Zeit und Mühe wert war, morgen wieder zerfällt? Diese Frage muss man sich stellen: Aus welcher Wurzel wächst dieser Drang? Zumindest das kann man sagen, das möchte ich sagen: Man schafft und lebt immer aus einem Widerspruch heraus.

Was ist das Leben mehr als das Verlangen ihm zu genügen? Selbstverständlich, das Genügen selbst. Aber richtig ist auch, dass es nicht jedem gelingt, und man könnte sich ganz einfach mit dem begnügen, was vor einem ausgebreitet liegt: Wem nützt es, wenn man tot, aber ewig ist? Gelebt zu haben, ist entscheidend, nichts erscheint nach diesen Tagen, der Anstrengung, und der Weite der Landschaft, weniger deutlich. Aber was, wenn mein Selbstverständnis anderes verlangt? Dann muss man sagen, dass die Frage falsch gestellt ist.
Dieses Leben wertvoll machen, etwas von Bedeutung tun, ansonsten ist es gleich, ob man gelebt hat. Wenn das gilt, dann wäre die Konsequenz, sich wieder und wieder mit dem Erlebten einzuschließen. Den Mut muss man aufbringen, man kann verlieren, und scheitern.
Stattdessen könnte ich mich auch mit allem versöhnen, aber ich fürchte meine Vernichtung, und wüsste auch sonst nicht warum; meine Erfahrung sagt mir, dass vieles über mich hinaus reicht, aber auch, dass ich es brauche, um zu leben, und über mich selbst Klarheit zu erlangen. – Doch die Erhabenheit der Natur, und die Größe des Menschen genügen.

7 Antworten zu “Das Ewige und die Welt

  1. Phorkyas 5. Oktober 2010 um 12:42 pm

    Deine Sprache und dein Stil sind klar und kantig, wie die Gebirgsbäche und Felsen.
    Nur ist da vielleicht ein bisschen viel „Erhabenheit der Natur“, du näherst dich sehr von außen, von den Bildern und Bergen (irgendwie könnten da auch Nietzsche und Prometheus anklingen, aber dann geht´s doch ohne die), so dass, finde ich, die Verzweiflung über die Vergänglichkeit und Vergeblichkeit auch eher abstrakt bleibt – aber vielleicht sollte die ja auch eher abstrakt verhandelt werden.

    [Lustigerweise nähere ich mich dem Thema gerade von der mathematischen Gegenseite und da gibt es erstaunliche Parallelen: die Probleme der naiven Mengenlehre, die als man sie Axiomatisieren wollte die Mathematik in ihre Grundlagenkrise stürzte, hängt auch mit dem Unendlichen tief zusammen. Die transfiniten Schlüsse, denen sich die Intuitionisten z.B. verwahrten, sind problematisch, wie auch Allaussagen über Eigenschaften von unendlich vielen Dingen. – Hermann Weyl, den ich grad les´ geht daher so weit zu behaupten, dass gewissermaßen alle Mathematik gerade aus der Spannung zwischen Endlichem und Unendlichen entspringe.]

    PS. Eine Detailfrage noch: mit „Bett“ im ersten Satz ist vermutlich das Flussbett gemeint? Einen kleinen Augenblick habe ich doch gestutzt, weil noch von keinem Wasser oder so die Rede war.

    PPS. Den Grundgedanken teile ich vermutlich aufs Engste: für den Menschen besteht schon gewissermaßen die Notwendigkeit sich oder sein Tun zu transzendieren, irgendwie einen Anker oder einen Grashalm hinaus zu werfen – das ist auch schon ein Motiv zu schaffen [wobei ich immer noch an einer werkimmanenten Ästhetik klebe: wenn man schreibt, so erzwingt das Werk gewissermaßen Form und Inhalt selbst, seine Harmonie, seine Gestaltungskraft sollte es selbst in sich tragen – egal, wo es sonst seine Anker hinwirft, intertextuell oder theoriebeladen…]

    • metepsilonema 7. Oktober 2010 um 12:41 am

      Herzlichen Dank für den Kommentar, er hilft mir dabei das Geschriebene aus einer anderen Perspektive zu sehen.

      Zur Abstraktheit: Ja, die ist beabsichtigt, allerdings sollte es nicht wie ein philosophisches Traktat klingen. Eine Leserichtung wäre die einer reflektierenden Erzählerperspektive.

      Bett: Ja, ein Flussbett zum Beispiel.

      Wir tun Dinge, weil sie etwas bedeuten, und meist heißt das: Über uns, über die rein persönliche Perspektive hinausgehend. Warum sollte sonst jemand für seinen Blog schreiben, wenn er hier anderer Ansicht wäre? Bedeutungen hängen aber natürlich mit dem Werk selbst auf das Engste zusammen. Also: Bedeutung auf Grund des Inhalts, der Form, der Ästhetik,…

    • metepsilonema 7. Oktober 2010 um 12:44 am

      Noch nachgereicht: Mit zu viel Erhabenheit sind die Bilder gemeint, oder?

      • phorkyas 8. Oktober 2010 um 11:38 pm

        Die Kritik mit der Erhabenheit muss ich wohl zurücknehmen (nach nochmaligem Lesen). Irgendwie hatte ich aufgrund des Berg-Settings von Anfang an zuviel Nietzsche im Kopf (und dann nanntest du sie im letzten Satz auch selbst).

        Diese Gattung von Text habe ich für mich selbst fälschlicherweise unter Gedankenlyrik abgespeichert, aber Thesenprosa klingt mir auch dafür zu trocken, dass man versucht die Bewegung der Gedanken episch darzustellen, nacherfahrbar werden zu lassen. – Bevor ich jedoch hier schon abschweife und völlig ausfranse (irgendwie assoziierte ich Thomas Manns „Gladius Dei“, das auch eine These episch darstellt, nur vielleicht nicht so sehr die Grenze zwischen Ewigem und Endlichen als die Kluft zwischen Weltlichem und Reliogösem, und wie ich finde auch Innen- und Außenwelt -.. und ich verstehe immer noch nicht, wie Ranicki diesen Text einmal empfahl; sind die antisemitischen Klischees darin, wie alles doch heiter-ironisch?): Ordnung!

        These/Thema war, wenn ich es richtig verstanden habe, die unüberwindliche Kluft zwischen Endlichem und Ewigem.
        Das wurde mit einem Geschehen dargestellt, bei dem eine Kreatur sich in der großen Natur, Bergen bewegt.
        Meine subjektive Zusammenfassung:
        1. Absatz: Anklage an die Ewigen/Götter, Verzweiflung darüber nicht zum Ewigem gelangen zu können, Versuch wird angekündigt, ihm Platz zu geben.
        2. Absatz: Lähmung durch die Übermächtigkeit des Unendlichen, Wende zur Erfahrung dem Endlichen
        – zeitl. Sprung –
        3. Absatz: Erwachen, zurückgeworfen ins Kreatürliche, Endliche (Blut etc. [das fand ich ein bisschen zu plakativ]), das Ewige verneint das Endliche, weitere Verzweiflung
        – Schnitt: das Geschehen setzt aus, es folgen nun allgemeine Reflexionen –
        4. Absatz: Notwendigkeit der Werke als Gipfel, die hinaus ragen.
        5. Absatz: Das Leben erfüllt sich, indem es über sich selbst hinausweist/-ragt(?)
        Würdest Du das anders zusammenfassen, das sind ja teilweise schon Deutungen?

        Was folgt daraus? Ich denke es könnte gefährlich sein, sich in den letzten beiden Absätzen so sehr vom Geschehen zu entfernen. Zwar ist es verlockend, wenn man schon soviele Ideen und Gedanken sich gemacht hat, diese dann auch einfach niederzuschreiben. Aber da du einmal ein Geschehen entwickelt hast, an dem du sie darstellst, solltest du dich vielleicht auch daran halten? Das brächte allerdings das schwerwiegende Problem mit sich, wie an dem Weiterleben der Kreatur du die Überlegungen von 4 und 5 zeigen könntest. Indem er ein solches, sich selbst verwirklichendes Leben führt? Das hieße dann ja eventuell gerade die Fragen, Verzweiflung aus den vorigen 3 Abschnitten zu ignorieren und einfach zu leben? (Ist das nicht auch genau was du in 4 und 5 andeutest?)

        Eine andere Möglichkeit mit der ich liebäuglen würde, wäre noch der Konstrukivismus: die Kreatur kommt schließlich zu der ketzerischen Idee, dass die Gipfel und Erhebungen nur existieren, weil es sie sieht, weil es diese Dinge in seinen metaphysischen Himmel stemmt.
        (Gegenwärtig ist meiner Meinung nach der Spannungsbogen – falls gewünscht – ein bisschen problematisch: Du fängst mit einem Götterspott á la Prometheus an, und dann bekommst du schon Probleme in 2 und 3 die Verzweiflung zu steigern und mit 4 und 5 plätschert das Ganze dann eher gemächlich aus.. dabei wäre ein Donnerschlag wie in 1. am Ende schon am besten – oder ein Fazit, Resultat, Synthese?)

        [Beim letzten Mal, war ich leider ein bisschen auf meine eigenen Gedanken abgeglitten, so wollte ich dieses Mal etwas näher an deinem Text bleiben.]

      • metepsilonema 14. Oktober 2010 um 8:17 pm

        Danke für das nochmalige Lesen, und eine Entschuldigung von meiner Seite für die lange Wartezeit. Auf jeden Fall ist alles sehr hilfreich.

        Jede stimmige (mit dem Text kompatible) Interpretation ist zutreffend („wahr“) – ich denke der Autor kann und darf dem Leser nicht sagen was richtig und falsch ist (was ich aber wieder sehe, ist, dass einige Korrekturen notwendig sind: Nicht nur das Blut.).

        Mit gefährlich ist ein Bruch mit dem vorangegangenen gemeint – es passt nicht zusammen, richtig? Du hast (fürchte ich) durchaus recht, da ist der Sprung zwischen außen und innen nicht gelungen.

        Worin ich mir relativ sicher bin, ist, dass der Konstruktivismus keine Lösung ist: Dem subjektiv Erlebten kommt man nicht dadurch bei, dass man feststellt, dass es von neuronalen Netzen abhängt – es bleibt so lange Realität wie das Netz (unverändert) fortbesteht.

        Ein Fazit ist vorhanden, wenn es auch bescheiden bleibt.

        Die Problematik des Spannungsbogens sehe ich jetzt, aber die Logik des Textes lässt mich den nicht anders setzen.

    • phorkyas 8. Oktober 2010 um 11:54 pm

      Die Kommentare sind jetzt schon ein bisschen ausgeartet (trotz Länge und Kritik hoffentlich konstruktiv). Dennoch wollte ich noch etwas nachreichen.
      1) Hab ich mich auch einmal an Gedankenlyrik/Thesenprosa versucht und war ganz stolz als ich am Ende noch eine selbstreflexive Wende hineinbekommen habe, dass der Text sich schließlich selbst widersprechen muss. Die Kritik fiel allerdings zu Recht vernichtend aus: Nette Idee, aber episch gehörte das in ein Geschehen verpackt. Das hast du aber! Du bist also schon einen Schritt weiter. (Vielleicht stelle ich den Text mal irgendwann online..)
      2) Ist mir leider eingefallen, dass ich auch einmal versucht habe mit einem Doppelgedicht die Kluft zwischen Endlichem und Unendlichem (jeweils aus den beiden Warten) darzustellen:

      Himmel-Erde

      I
      Schmerzensschrei
      der Sterne:
      sie spüren nichts
      mehr in der stahl-
      blitzenden Kälte
      der Ewigkeit.

      Alles zerfließt;
      Zeitgerinsel bloß.

      fernab eingefroren
      sind wir
      hier. oben.

      II
      Glaube nicht es sei
      besser oder einfacher!
      Ja, hier ist Bewegung:
      das grausam-gewaltige
      Lebensgetriebe.
      Aber es wirbelt dich
      umher, stößt dich,
      schlägt dich
      und auch wenn es
      schweigt,
      kein Ruhepunkt,
      kein Stillen der
      Sehnsucht.
      Nur Versuch
      und Hoffnung
      hier. unten.

      [Gründlich misslungen.]

      • metepsilonema 14. Oktober 2010 um 8:36 pm

        Ich glaube, dass das Verpacken nur dann gelingt, wenn zuvor etwas da ist, das erzählt werden kann.

        Variante von I (das ich gar nicht schlecht finde – II ist hingegen viel zu direkt):

        Schmerzensschreie
        der Sterne:

        sie spüren nichts,
        in der blitzenden
        Kälte der Ewigkeit.

        Zeitgerinsel sind sie bloß,
        während ringsum
        alles zerfließt.

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