Selbstzwecklichkeitsbezeugung („Menschbleibung“)

Schaffen, um des Schaffens Willen, bloß als ein grelles Beispiel für Handlungen, die nichts weiter als sich selbst verfolgen. Dies bedeutet, ihnen in Freundschaft verbunden zu sein, erinnert an die eigene Selbstzwecklichkeit und bezeugt sie: Dem Menschen und der Menschlichkeit nahe und ein Stück weit von der Logik des Zweckgebundenen entfernt.

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5 Antworten zu “Selbstzwecklichkeitsbezeugung („Menschbleibung“)

  1. Pingback: Maxime II « Makulatur

  2. Phorkyas 8. März 2012 um 5:10 pm

    Das klingt schon fast nach der Selbstbezüglichkeit der Autopoiesis – hattest du dergleichen im Sinn? (wenn du Autopoiesis als Definition des Lebendigen heranziehst könnte man diese Forderung nach einem lebendigen Werk lesen – was wiederum an Schillers „lebendige Gestalt“ gemahnt?)

    Ah, wahrscheinlich stand hier wohl doch eher Kant Pate, nach dem der Mensch ein Zweck an sich sei?

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